Formel 1: Sebastian Vettels Frisur-Entwicklung

Formel 1: Vettel-Ferrari-Poker

Ferrari will Vettels Gehalt kürzen

Sebastian Vettels Ferrari-Vertrag läuft Ende des Jahres aus. Jetzt geht der Poker um eine Verlängerung richtig los.
Die Formel 1 steht still – aber hinter den Kulissen von Ferrari wird derzeit mächtig gepokert. Erst setzte Teamchef Mattia Binotto Vettel im offiziellen Interview mit der Formel-1-Webseite unter Druck („Er muss liefern.“), jetzt sickerte auch noch eine Information zum Vertragsangebot an den Deutschen durch.
Ecclestones Rat an Vettel: hier klicken
Absichtlich oder nicht? „Sky“ berichtet jedenfalls, dass die Scuderia Vettels am Jahresende auslaufenden Vertrag verlängern will – aber zu ihren eigenen Bedingungen. Und die dürften Vettel nicht gerade gefallen.
Denn während sein Teamkollege Charles Leclerc erst vor Weihnachten mit einer saftigen Gehaltserhöhung und einem Vertrag bis 2024 ausgestattet wurde, soll der Vierfachweltmeister aus nur einen Ein-Jahresvertrag erhalten. Zu deutlich geringeren Bezügen.
Derzeit verdient der Heppenheimer geschätzt 35 Millionen Euro pro Jahr. Das will sich Ferrari nicht mehr leisten.

Wohin führt Vettels Weg?

Ums Geld geht es Vettel in dieser Phase seiner Karriere bestimmt nicht. Sein großer Traum ist der WM-Titel in Rot – wie sein großes Idol Michael Schumacher es fünf Mal geschafft hat. Bleibt die Frage: Muss Vettel sich so ein Angebot dafür wirklich antun? Das Problem: Es kommt einer Degradierung gleich. Ferrari macht damit klar: Der Deutsche ist nur noch geduldet. Der neue Star ist längst Leclerc.
Vettel muss sich jetzt entscheiden. Augen zu und durch – und der Welt zeigen, dass er besser ist als sein aktueller Ruf. Oder Ferrari die kalte Schulter zeigen und sich eine neue Heimat suchen. Denn die Italiener überzeugten in den letzten Jahren weder mit dem besten Auto noch mit nachvollziehbaren Strategien.
Vettel-Freund Bernie Ecclestone zu AUTO BILD MOTORSPORT: „Ich denke, dass Sebastians Leistungen in der letzten Zeit unter der Ferrari-Konstellation mit dem neuen Teamkollegen Charles Leclerc, der auch noch vom Sohn des FIA-Präsidenten gemanagt wird, gelitten haben. Ich vermute, er sieht in Binotto (Teamchef; d. Red.) nicht den Unterstützer, den er in seiner Situation braucht. Sebastian sollte deshalb aufhören oder sich nach Alternativen für 2021 umsehen. McLaren, dann wieder mit Mercedes-Motoren, könnte so eine sein.“

Formel 1: Sebastian Vettels Frisur-Entwicklung

Autoren: , Ralf Bach

Fotos: Picture-alliance

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