Formel 1: Vettel in Spanien nur Sechster
Ferrari ist ratlos

Schwaches Qualifying für die Scuderia in Spanien: Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel schafften es nur in die dritte Reihe. ABMS auf Ursachenforschung.
Bild: Picture-Alliance / BG
Sebastian Vettels Gesicht war so lang wie von Barcelona bis nach Madrid. Nur ein paar englische Fragen wollte er in seiner Presserunde nach Rang sechs im Qualifying hinter beiden Mercedes, beiden Red Bull und Teamkollege Kimi Räikkönen beantworten, dann verschwand er schnell in den Tiefen des Ferrari-Motorhomes – vielleicht sogar um seiner Eintracht Frankfurt beim möglichen Klassenerhalt zuzusehen.
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Sebastian Vettel bei der Medienrunde nach dem Quali
Der Deutsche weiter: „Wir sind einfach irgendwie aus dem Arbeitsfenster der Reifen gefallen und haben damit Performance verloren. Aus irgendeinem Grund fühlte sich das Auto jedenfalls nicht so gut an wie heute früh. Insgesamt fehlte uns einfach der Grip, das Auto lag extrem unruhig.“
Einen allgemeinen Trend will Vettel im Quali-Ergebnis mit dem starken Abschneiden von Red Bull auf den Rängen drei und vier aber nicht erkennen. „Wir haben heute unterperformt. Grundsätzlich haben die neuen Teile gebracht, was sie im Windkanal versprochen hatten.“

Ferraris Zeiten waren am Samstag nicht gut genug
Mercedes-F1-Aufsichtsrat Niki Lauda glaubt indes: „Der Druck von Marchionne ist das Problem bei Ferrari.“ So jedenfalls äußerte sich der Österreicher im englischen Fernsehen. Der Ferrari-Präsident wird morgen an der Strecke in Barcelona erwartet. Vor dem GP Spanien befahl er seinem Team Siege bei einem der zwei nächsten Rennen. Schon in China wurde er mit den Worten zitiert: „Die Uhr tickt und das Team weiß das."
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