Formel 1 - Vettels neuer Ferrari SF1000

Formel 1: Vettel muss warten

Ferrari bringt Updates erst in Ungarn

Ferrari bringt erst beim Ungarn-GP in zwei Wochen ein Update am Auto. Doch das soll es in sich haben. Teamchef Mattia Binotto klärt auf.
Vier Monate lang standen die aktuellen Formel-1-Autos wegen der Corona-Pandemie still. Am Wochenende werden sie beim Österreich-GP wieder zum Leben erweckt.
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Dann bringen viele Teams auch Aerodynamik-Updates ans Fahrzeug. Die Fabriken mussten zwar für 63 Tage zusperren, doch Red Bull und Mercedes haben schon in Österreich größere Weiterentwicklungen im Gepäck.
Red Bull drückt dabei besonders mit dem Fuß aufs Gas. Die Österreicher mit Teamsitz in England bringen sowohl das einst für Australien geplante Update als auch das für den eigentlichen Europaauftakt in Barcelona und zuletzt das für den Heim-GP in Spielberg geplante Paket.

Ferrari-Update erst später

Mattia Binotto kündigt einen Richtungswechsel bei Ferrari an

Anders sieht die Situation bei Ferrari aus. Das Auto wird sich in Österreich kaum zu dem der Wintertestfahrten in Barcelona unterscheiden. Damals hinkte Ferrari der Konkurrenz hinterher. Deshalb will die Scuderia die Technik-Philosophie des SF1000 ändern. Zumal der diesjährige Renner nun auch 2021 noch zum Einsatz kommen soll. Das Problem: Der Umbau kostet Zeit.
Teamchef Mattia Binotto erklärt: „Wir fahren den Wagen in der Konfiguration wie zum Schluss der Testfahrten von Barcelona. Das bedeutet nicht, dass wir in den letzten fünfeinhalb Wochen Däumchen gedreht hätten. Vielmehr haben uns die Erkenntnisse aus den Tests dazu bewogen, die Entwicklungsrichtung zu ändern, vor allem in Bezug auf die Aerodynamik.“

Motorupdate verschoben

Mehr noch: Wie AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr, soll auch das Motorupdate von 15 PS, über das in italienischen Medien ausgiebig berichtet wurde, erst später kommen. Keine gute Nachricht für Sebastian Vettel und Charles Leclerc, denn bei den Wintertestfahrten strotzte der neue Antrieb nicht gerade vor Kraft. Im Gegenteil: Teamchef Binotto selbst verriet, dass man nach dem geheimen Deal mit der FIA zurückgerüstet habe.
Allein: Ferrari will beim Auftakt trotzdem besser dastehen als noch bei den Tests in Barcelona. „Uns ist klar, dass wir gegenwärtig nicht das schnellste Paket haben“, so Binotto. „Das wussten wir schon vor dem geplanten Rennen in Melbourne, und daran hat sich nichts geändert. Gleichzeitig ist Spielberg eine ganz andere Art Rennstrecke als der Circuit de Barcelona-Catalunya, und die Temperaturen werden auch völlig anders sein als im Februar.“
Ziel des Ferrari-Capos: „Wir wollen bei den ersten Rennen in der Steiermark jede Chance nutzen, die sich uns bietet, und dann werden wir in Ungarn sehen, was die ganzen Verbesserungen gemessen an der Konkurrenz wert sind.“

Formel 1 - Vettels neuer Ferrari SF1000

Fotos: Ferrari

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