Formel 1: Vettel nur Elfter
Alarm bei Ferrari?

Obwohl Sebastian Vettel in Singapur am Freitag die Top-10 verpasst, ist es kein Schock für ihn - denn der Deutsche kennt die Gründe für das Resultat.
Bild: Picture-Alliance / Ferrari Twitter
- Frederik Hackbarth
- Bianca Garloff
Mauerkontakt und nur Platz elf für Sebastian Vettel im Singapur-Training: Kein guter Einstand für den Deutschen an einem in der WM wichtigen Wochenende für ihn und Ferrari. Schlägt die Scuderia jetzt Alarm?

Fährt sich Vettel in Singapur noch ins Rampenlicht?
Dafür spricht: Im ersten Sektor dreht Vettel am Freitag sogar die Bestzeit – seine schnellste Runde muss er dann jedoch abbrechen, weil er nach einem Fahrfehler die Bande in Kurve zehn streift. „Da habe ich das Auto ein bisschen verloren - natürlich nicht gut, die Runde dann nicht fertig zu fahren. Wir hatten auch einen kleinen Schaden, konnten aber trotzdem weitermachen. Es war wichtig, hier auch den Longrun mitzunehmen.“

Am Freitag konnte bei Vettel nur der Helm glänzen
Auch Vettel glaubt mit Blick auf Red Bull: „Es ist nicht der erste Freitag, an dem sie stark sind. Schauen wir mal, wie es morgen aussieht.“ Der Deutsche gibt sich gelassen: „Sorgen habe ich keine. Klar, wir müssen uns jetzt steigern. Ich glaube der Speed ist im Auto drin, wir müssen ihn halt rausholen.“ Vettel weiter: „Heute hat auch noch etwas das Vertrauen ins Auto gefehlt. Auf so einer Strecke wie dieser verliert man dann zwangsläufig Zeit. Deswegen bin ich aber zuversichtlich, dass da morgen noch ein größerer Schritt kommt.“
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