Formel 1: Vettel-Strafe bleibt
Peinlich: Ferrari-Beweise abgeschmettert

Mit diesem Klärungsversuch hat sich Ferrari keinen Gefallen getan: Die Rennstewards wiesen die Beweise der Scuderia zum Mexiko-Zoff als wenig neu ab.
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- Frederik Hackbarth
Mit Spannung war am Freitag in Brasilien die mündliche Anhörung zu Sebastian Vettels Zehn-Sekunden-Strafe für sein zu hartes Verteidigen gegen Daniel Ricciardo beim Mexiko GP erwartet worden. Hintergrund: Ferrari hatte die Rennstewards am Donnerstag um eine Klarstellung gebeten und zuvor auch neue Beweise eingereicht – vergeblich!

Kamen sich in die Quere: Vettel und Verstappen
In einem Schreiben erklärt die FIA: „Die Scuderia argumentierte, dass der Renndirektor (Charlie Whiting; d. Red.) die Macht gehabt hätte, Max Verstappen anzuweisen, seinen beim Verlassen der Strecke gewonnenen Vorteil zurückzugeben.“ Die Denke Ferraris: Hätte Whiting Verstappen direkt bestraft, wäre Vettel gar nicht erst in die Bredouille gekommen, sich gegen Ricciardo zur Wehr setzen zu müssen. Doch die Stewards konterten: Zwar habe der Renndirektor die „Befugnis“, einen Fahrer anzuweisen, die Position zurückzugeben – keinesfalls aber die „Pflicht“. Erster „neuer“ Beweis: abgewiesen!

Red Bull hat gut lachen: Den dritten Platz behält man
Ferraris Aktion wirft somit mehr Fragen auf, als dass sie Antworten liefert. Denn: Ihre Argumente waren dünn wie Eis bei null Grad Celsius. Und: Dass sich mit fast zwei Wochen Verspätung nachträglich noch etwas am Ergebnis von Mexiko hätte ändern können, hielten selbst die kühnsten Optimisten im Fahrerlager am Donnerstag für unwahrscheinlich. Immerhin diese Annahme hat Ferrari nun bestätigt bekommen.
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