Hat Mercedes etwa ein Computer-Problem? Fakt ist: Beim Saisonstart in Australien verschenkte Mercedes wegen eines Rechenfehlers den Sieg. Weil der Kommandostand im Silber-Lager dachte, Vettels Vorsprung von rund elf Sekunden würde auch bei einer virtuellen Safetycar-Phase nicht reichen, um nach seinem Boxenstopp vor Lewis Hamilton zurück auf die Piste zu kommen, ließ das Team den amtierenden Weltmeister um die Strecke bummeln.

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Hamilton sauer: „Wenn ich gewusst hätte, dass Sebastian in meinem Zeitfenster ist, hätte ich den Unterschied vielleicht zufahren können.“
Mercedes
Böse Erinnerung für Hamilton: In Monaco 2015 und...
Immer wieder der Mercedes-Computer! Eigentlich hat das Weltmeister-Team die beste Strategie-Software der Formel 1 und mit James Vowles einen ausgewiesenen Experten am Kommandostand. Doch immer mal wieder verschluckt sich die Software - jetzt schon zum zweiten Mal zu Ungunsten von Lewis Hamilton. RTL-Experte Nico Rosberg erinnert sich: „In Monaco ist das 2015 schon mal passiert. Damals habe ich gewonnen, obwohl Lewis überlegen geführt hat.“
Zur Verteidigung des Mega-Computers: 2015 streikte das GPS-Signal in den engen Häuserschluchten von Monaco. Deshalb konnte Mercedes Hamiltons Vorsprung nicht exakt berechnen und holte ihn zum unnötigen Boxenstopp.
Ferrari
... zum Auftakt 2018 kostet ihn der Computer den Sieg
Diesmal kämpfte die Software aber auch noch gegen einen Vettel in Topform! Der Ferrari-Star zeigte sich im entscheidenden Moment megastark, gab in der Boxeneinfahrt alles. „Als das Safety-Car kam, war ich sofort hellwach im Kopf“, so der Hesse, „weil ich wusste, dass es jetzt ganz nach vorne gehen kann.“ Ex-Weltmeister Nico Rosberg lobt: „Eine Meisterleistung von Vettel!“ Zu ABMS sagt er: „Sebastian ist einfach immer extrem stark im Kopf.“ Auch der Vettel-Vertraute Gerhard Berger weiß, dass so etwas nur mit dem Deutschen geht. Der DTM-Boss zu ABMS: „Seb hat die beste Gesamtübersicht, weiß instinktiv, wann er alles geben muss, um den Unterschied zu machen.“

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Formel 1: Boxengeflüster aus Australien
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Formel 1: Boxengeflüster aus Australien