Formel 1: Vettel über Crash
„Wenn du die Scheiße mal im Ventilator hast...“

Sebastian Vettel ärgert sich über den Crash mit Daniel Ricciardo. So kam es zur Kollision und das sagt er zu seinen Zwischenfällen.
- ABMS
So zerknirscht wie nach dem Grand Prix der USA erlebte man Sebastian Vettel selten. Vor den TV-Kameras wirkte er verunsichert, biss sich immer wieder auf die Lippe. Da stand ein total niedergeschlagener Vierfach-Champion Rede und Antwort. Klar: 70 Punkte Rückstand hat Vettel jetzt auf Lewis Hamilton. Nach dem dritten Dreher in fünf Rennen sind seine WM-Chancen auf ein Minimum geschrumpft.
Aber Vettel wäre nicht Vettel, wenn er nicht schon wenige Stunden später wieder nach vorne schauen würde. In seiner Print-Runde nach dem Rennen war der Heppenheimer denn auch schon wieder optimistischer. Mund abwischen und weitermachen, so lautet sein Motto. Vettel: „Die wichtigste Botschaft des Rennens ist, dass das Auto schnell war. Ich bin mit meinem Resultat natürlich nicht glücklich, aber wir haben viel verstanden am Wochenende.“

Bitter: Vettel dreht sich, Ricciardo kann weiterfahren
Auch die Unfallserie steckt Vettel in die Schublade mit der Aufschrift Pech. „Wenn du die Scheiße mal im Ventilator hast…“, veranschaulicht er bildhaft die fast schon unglaubliche Serie an Zwischenfällen, in die der Ferrari-Star 2018 verwickelt war. „Es waren zu viele Zwischenfälle in letzter Zeit. Ich glaube nicht an Glück oder Unglück. Aber in einigen Situationen lief es nicht gut für uns.“ Dazu gehören auch die Kollisionen mit Lewis Hamilton in Monza und Max Verstappen in Suzuka. Beide Male war es Vettel, der sich drehte.
Vettels Kampfansage ans Schicksal: „Langsam habe ich genug von den Rennen, bei denen ich mich zurückkämpfen muss. Ich hoffe, dass sich die Münze mal wieder mir zugunsten umdreht.“ Einsicht ist denn auch der erste Weg zur Besserung: „Wir haben in letzter Zeit zu viele Fehler gemacht, auch ich.“
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