Formel 1: Vettel und sein neuer Vertrag

Das sagt Vettel wirklich zur Ferrari-Zukunft

Derzeit geistert eine Vielzahl von Geschichten zur Vertragsverlängerung von Sebastian Vettel bei Ferrari durchs Netz. Wir klären auf.
Bleibt Sebastian Vettel bei Ferrari? Wie weit sind die Verhandlungen fortgeschritten? Hat er Alternativen? Die Neugier der Fans kennt keine Grenzen und so haben auch die Journalisten nach einer Videokonferenz in der vergangenen Woche Vettels kurze Antworten zu seiner Vertragssituation ohne Rücksicht auf Verluste ausgeschlachtet.
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„Ich möchte bei Ferrari bleiben“, war da teils in großen Lettern zu lesen. Oder: Vettel verhandelt ausschließlich mit Ferrari. Oder: Die Chance sei groß, dass er seinen neuen Ferrari-Vertrag noch vor Saisonbeginn unterschreibe.

Bleibt Sebastian Vettel bei Ferrari?

Bei einem Internetportal verzichtet der Ferrari-Star sogar auf Gehalt, nur um bei der Scuderia bleiben zu können. Da hat ein Reporter wohl die Aussage des Deutschen zum Gehaltsverzicht während der Corona-Krise etwas zu sehr verallgemeinert…
Aber was hat Vettel denn nun wirklich gesagt? Lesen Sie hier die Vertrags-Fragen und -Antworten im Wortlaut:
Herr Vettel, kann es sein, dass Ihre Ferrari-Verhandlungen noch vor dem ersten Rennen abschließen werden?
Sebastian Vettel: Das hängt ganz davon ab, wann die Saison beginnt. Wir müssen jetzt alle erst einmal geduldig bleiben. Aber es besteht eine hohe Chance, dass wir eine Entscheidung vor dem ersten Rennen fällen müssen. Denn im Moment sieht es so aus, als würde es kein Rennen vor Juni oder sogar Juli geben. Wie gesagt: Erste Priorität war es zunächst, die Situation in Griff zu kriegen. Deshalb haben wir erst einmal alles andere gestoppt. Ich denke, wir werden Fortschritte machen, aber es gibt keinen Zeitplan. Ob es vor oder nach dem ersten Rennen passiert, hängt davon ab, wann das sein wird.
Verstehen wir Ihre Antwort richtig, dass Sie gerne eine weitere oder mehr Saisons für Ferrari fahren würden?
Ich denke, das habe ich klar gemacht, als wir das letzte Mal gesprochen haben. Das steht nicht zur Diskussion.
Wie verhandeln Sie aktuell, wenn man nicht zusammen am Tisch sitzen kann wie früher mit Enzo Ferrari?
Die Zeiten von Enzo Ferrari sind eh schon ein bisschen her. Aber klar, irgendwann sitzt man am gemeinsamen Tisch. Das fehlt im Moment natürlich, aber es kann auch sehr viel ohne den gemeinsamen Tisch laufen. Wie alles andere waren zunächst auch die Vertragsverhandlungen auf Stopp. Aber wenn das erste Rennen wirklich erst im Juli ist, haben wir genug Zeit, das Thema – ich will nicht sagen aus dem Weg zu räumen – das zu Ende zu besprechen. Gleichzeitig ist mir auch klar, dass das im Moment nicht die oberste Priorität hat.
Würden Sie im Rahmen der Corona-Krise auf Gehalt verzichten?
Das bespreche ich mit dem Team. Wir wissen ja noch gar nicht, wie die Saison aussehen wird. Solche Entscheidungen habe ich bislang immer privat gehalten und ich werde das Thema auch jetzt nicht nutzen, um mein Image aufzupolieren.

Autoren: , Ralf Bach

Fotos: Picture Alliance

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