Formel 1: So stehts bei den Teamduellen 2019

Formel 1: Vettel zu früh zu gut

Vettel optimistisch fürs Rennen

Sebastian Vettel zeigt sich genauso wie sein Ferrari formverbessert. Das Problem: Davon profitiert auch Charles Leclerc, der ihm erneut die Show stiehlt.
Statistisch gesehen war eine Pole von Sebastian Vettel in Singapur nur Formsache. 2011, 2013, 2015 und 2017 stand der Heppenheimer beim Nacht-GP auf dem ersten Startplatz: jedes zweite Jahr. 2019 hätte es also wieder so weit sein müssen. Bis zum letzten Run in Q3 am Samstag thront Vettel tatsächlich auf dem Platz an der Sonne. Dann aber kommt Charles Leclerc.
Vettels Teamkollege gräbt dem Deutschen immer mehr das Wasser ab - und sorgt somit für eine ganz andere Zahlenreihe: 8:0 steht es nämlich im teaminternen Duell in den letzten acht Qualifyings für den Monegassen (alle Teamduelle jetzt in der Galerie oben), zum dritten Mal in Folge rast Leclerc dabei auf die Pole. "Es ist ein gutes Ergebnis für Ferrari, aber ein nicht so gutes für mich", räumt Vettel ein.

An der Wand: Vettel ging im Qualifying bis ans Limit

"Heute bestand die Chance, die Pole zu holen, aber ich habe es nicht geschafft. Also kann ich auch nicht zufrieden sein", sagt der Heppenheimer. 
Der Grund: "Beim zweiten Versuch hatte ich im ersten Sektor einen Schnitzer drin, ab da stand ich quasi mit dem Rücken zur Wand. Ich habe dann versucht, das mit mehr Risiko zu kompensieren, hat aber nicht geklappt."
Anschließend bricht der Deutsche seine Runde vorzeitig ab, während Leclerc zur Pole rast und sich auch Lewis Hamilton noch vor Vettel schiebt. 
Vettel weiß aber: "Die Strecke wurde am Ende noch mal schneller. Zwei Zehntel wären auch bei mir noch drin gewesen, also war ich wahrscheinlich zu früh auf dem Höhepunkt. Aber wenn sich das Auto im Rennen weiter  so verhält, sollten wir eine Chance haben."
Ferraris starke Formverbesserung dank der Aero-Updates (mehr Infos hier) sorgt bei Vettel für Freude. "Ich bin vor allem happy, dass unsere ganzen Verbesserungen eingeschlagen haben. Schwächen, die uns in Ungarn (ebenfalls viel Abtrieb gefordert; d. Red.) noch auf den Kopf gefallen sind, scheinen nicht mehr da zu sein."
Vettel weiter: "Gleichzeitig konnten wir uns eine gute Balance erarbeiten, unsere Abstimmung weiter verbessern. Als Ergebnis sind wir nun auch auf einem Kurs mit vielen Kurven konkurrenzfähig. Deshalb dürfen wir morgen auf ein gutes Rennen hoffen."

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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