Formel 1: Vettels Pannensaison mit Ferrari
Schlamperei, Start- und Strategiefehler

So viel Pech wie diese Saison hatte Sebastian Vettel noch nie. Vier Ausfälle, fünf Startkollisionen und drei Getriebeschäden bremsten den Ex-Weltmeister.
Bild: Getty Images / Picture-Alliance
18 von 21 Rennen sind gefahren. Für Sebastian Vettel stehen lediglich sechs Podestplätze zu Buche, darunter kein einziger Sieg. Er liegt auf dem vierten WM-Rang. Ricciardo ist auf Platz drei längst enteilt. Dabei hatte man sich für 2016 so viel ausgemalt: Das Ziel Mercedes herauszufordern wurde deutlich verfehlt. Noch schlimmer: Inzwischen ist Red Bull an Ferrari vorbeigezogen. Mit 53 Punkten vor Ferrari ist der österreichische Rennstall nahezu uneinholbar vorn.

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Allein: Auch Vettel selbst machte einige Fehler, vor allem am Start. Der Heppenheimer ging die ersten Runden diese Saison so aggressiv an wie nie. An fünf Unfällen war er beteiligt, wenn auch in den wenigsten Fällen selbst verschuldet.
In Silverstone überfuhr er das Auto, drehte sich mit seinem Ferrari SF16-H und wurde nur Neunter. Beim Österreich GP blieb er extrem lange mit alten Supersoft-Reifen draußen und schied mit einem Reifenschaden aus. Fazit: In diesem Jahr riskierte Vettel zu viel, um aus seiner roten Göttin mehr rauszuholen, als in ihr steckt. Wir haben Vettels Pannenjahr 2016 noch einmal in einer Bildergalerie zusammengefasst.
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