Formel 1: Vettels Spielplan
Vettel will die Konkurrenz ausspielen

Vor dem Formel-1-Lauf in Spanien holte sich Sebastian Vettel noch ein paar Tricks von echten Profis. In Salzburg traf er die Weltmeister im Freestyle-Fußball. Danach widmete er sich wieder ganz dem Rennfahren.
Beim Europaauftakt der Formel 1 in Barcelona (7. - 9. Mai) will Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel (22) die Konkurrenz endlich wieder ausspielen. Das nötige spielerische Rüstzeug dafür hat sich der Heppenheimer bei den Weltmeistern im Freestyle-Fußball, Faruk Onmaz und Anders Solum, geholt. Die traf der WM-Fünfte im Red-Bull-Hauptquartier in Salzburg zur Dribbel-Lehrstunde. "Mal schauen, ob ich was davon beim Charity Fußball in Monaco (11. Mai) anwenden kann und so meine anderen Kollegen aus der Formel 1 beeindrucke", scherzte Sebastian Vettel auf seiner Homepage.
Alle News und Tests zu Renault

"Die technischen Probleme haben selbst uns überrascht"

F-Schacht kommt später
Wie alle Top-Teams bringt auch Red Bull ein neues Aerodynamikpaket nach Katalonien. "Wir haben einige Neuerungen", verrät Vettel, "und werden auch einen Schritt nach vorn machen. Wie groß der sein wird, sieht man aber erst auf der Strecke. Da können die Windkanal- und Simulationsdaten noch so gut sein." Auf das ausgeklügelte F-Schacht-System von McLaren muss Vettel vorerst aber noch verzichten: "Der ist noch nicht fertig", gibt er zu, "aber wir sind da dran, weil es doch ein Vorteil ist." Über die Gerüchte, dass sein RB6 ein System hat, um die Fahrzeughöhe zwischen Qualifikation und Rennen zu verstellen, kann Vettel weiterhin nur lachen. "Das war eine absolute Ente. Ich weiß auch nicht, wie unsere Konkurrenz darauf gekommen ist. Aber die FIA hat unser Auto oft genug gecheckt und für legal befunden."
Service-Links
