Formel 1: virtuelle Rennen

Formel 1 muss von IndyCar lernen

Die IndyCar veranstaltete am Wochenende ihr erstes virtuelles Rennen. Und machte dabei einmal mehr die bessere Figur als die Formel 1.
NatĂŒrlich steht außer Frage: FĂŒr Rennfans können virtuelle Rennen kein Ersatz fĂŒr echtes Racing sein. Aber was die IndyCar am Wochenende bei ihrem Simracing-Event geboten hat, das kommt der RealitĂ€t aber schon wirklich sehr nah.
Es ging los mit der US-amerikanischen Hymne vor dem Rennen und endete mit einer Pressekonferenz mit dem Sieger – ganz wie in echt also!
Vor allem aber: 25 Fahrer waren am Start. Mit Scott McLaughlin, Jimmie Johnson und Scott Speed waren zwar auch drei Nicht-IndyCar-Fahrer dabei, aber McLaughlin und der NASCAR-Rekordmeister Johnson liebÀugeln bekanntlich mit einer Zukunft in der US-Serie. Die restlichen mehr als 20 Fahrer am Start waren allesamt Stammpiloten aus der IndyCar!

Das virtuelle Formel-1-Rennen war nicht besonders gut

Nur zum Vergleich: Die Formel 1, die vor einer Woche ihr erstes offizielles virtuelles Rennen abgehalten hat, hatte mit Lando Norris und Nicholas Latifi gerade mal zwei Stammfahrer am Start. Latifi ist dabei ja noch gar keinen Grand Prix gefahren. Der Rest des Feldes wurde mit Ex-Piloten wie Nico HĂŒlkenberg oder Johnny Herbert aufgefĂŒllt. Kein Vergleich also zum IndyCar-Event. Von den peinlichen Problemen ganz abgesehen (mehr dazu HIER).
Logisch: Nicht alle Formel-1-Piloten fahren ĂŒberhaupt Simracing und haben zuhause entsprechende Anlagen. Trotzdem sollte die Formel 1 dringend versuchen, das zu Ă€ndern: Gerade in Zeiten des Coronavirus ist es wichtig, die Fans bei Laune zu halten und an den Sport zu binden.
Gewonnen hat das IndyCar-Rennen ĂŒbrigens Sage Karam vor Felix Rosenqvist und Will Power. In der Bildergalerie sehen Sie ein paar Impressionen vom Event.

Fotos: Hersteller

Stichworte:

IndyCar

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