Formel 1: Vor Rennen in Sao Paulo
Rosberg fängt "bei null an"

Die Mercedes-Stars vor dem vorletzten Rennen: Nico Rosberg gibt sich in Sao Paulo entspannt, Lewis Hamilton will endlich seinen Brasilien-Fluch brechen.
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
- Ralf Bach
Zum dritten Mal startet Nico Rosberg am Sonntag in ein Rennen, an dessen Ende er als Weltmeister feststehen kann. Zum ersten Mal aber kann der Deutsche den Titel dabei aus eigener Kraft stemmen. Gewinnt Rosberg in Sao Paulo, ist er der Champion 2016. „Ich gehe trotzdem mit der gleichen Einstellung in das Rennen, wie in jedes andere auch“, beteuert der Mercedes-Star - wenngleich er zugibt: „Es ist mega, dass ich in so einer Situation bin, um den Titel zu kämpfen. Richtig cool!“

2014 und 2015 konnte Rosberg in Brasilien gewinnen
Mögliche Störfaktoren werden einfach ausgeblendet. „So ein Rennwochenende ist intensiv. Man muss sich auf das Wesentliche konzentrieren. Ich weiß genau, wie ich es mache, um äußere Einflüsse und negative Geschehnisse nicht an mich ranzulassen. Man muss in diesem Sport lernen, das Visier runterzuklappen. Sonst kann man keinen Erfolg haben“, erklärt Rosberg auf Nachfrage von AUTO BILD MOTORSPORT.Eine gewisse Struktur und „Phasen, in denen ich auch mal für mich sein kann“, seien dabei sehr wichtig. Damit legte Rosberg am Donnerstag dann auch gleich los. Nach Beendigung aller Pressetermine hatte der Deutsche ab 18 Uhr Ortszeit einen freien Abend. Was dann so auf dem Plan steht, wollte ABMS wissen: „Eine entspannte Trainingseinheit, um den Körper anzukurbeln und für die Regeneration“, verriet Rosberg. Danach wolle er beim Dinner mit seinem Team „etwas lachen, später dann im Zimmer relaxen.“ Und zwar mit Facetime. „Das gibt immer Freude. Manchmal kriege ich einen Kuss von meiner Tochter über das Handy. Da lieg’ ich dann schonmal flach“, lachte Rosberg.

Die Rivalen am Donnerstag in der Pressekonferenz
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