Formel 1: Wer jagt Ferrari in Suzuka?
Verstappen: „Eng wird's erst im Rennen“

Red Bull rechnet sich in Japan wieder Chancen aus, Mercedes zu ärgern. Lewis Hamilton gibt sich zuversichtlich, Max Verstappen auf Regen im Quali.
- Frederik Hackbarth
An den beiden letzten Rennwochenenden in Singapur und Malaysia hatte Ferrari das schnellste Auto im Feld. Nach Sebastian Vettels Bestzeit im ersten Suzuka-Training fürchtet die Konkurrenz, dass sich der rote Trend fortsetzt. „Ich bin mir nicht sicher, ob wir hier das Team sind, das es zu schlagen gilt“, sagt Daniel Ricciardo. Dem Red-Bull-Piloten, dessen Teamkollege Max Verstappen zuletzt in Sepang gewann, ist aufgefallen: „Ferrari war heute morgen vor allem auf den weichen Reifen sehr schnell.“

Max Verstappen will die Konkurrenz wieder ärgern
Stallgefährte Verstappen gibt nach dem Training zu bedenken: „Für uns ist selbst das Resultat im Trockenen gut.“ Nur anderthalb Zehntel fehlten dem schnellsten Red Bull (Ricciardo) auf den schnellsten Mercedes (Hamilton). Was Verstappen aber wirklich Hoffnung macht: Das Wetter. „Im Nassen sehen wir sowieso stark aus“, glaubt er. Zumindest für den Samstag sind weitere Regenfälle angesagt. Der Holländer hofft darauf - auch, um Red Bulls Quali-Schwäche zu minimieren. Verstappen: „Das Qualifying ist generell schwieriger für uns, weil Mercedes da immer ein bisschen aufdrehen kann. Der Sonntag wird dann aber besser. Ich gehe davon aus, dass es erst im Rennen eng wird.“

Enger Kampf: Mercedes hat Red Bull im Nacken
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