Formel 1: Zoff bei Red Bull
Ricciardo fühlt sich benachteiligt

Ausgerechnet beim Heimspiel kriegen sich die Red-Bull-Piloten in die Haare. Deshalb beschwert sich Daniel Ricciardo und so reagiert Max Verstappen:
- Frederik Hackbarth
Von der gemeinsamen Anreise zum Red-Bull-Heimspiel twitterte Daniel Ricciardo noch ein harmonisches Bild mit Max Verstappen. Am Samstag im Qualifying kriegen sich die beiden Teamkollegen dann aber in die Haare: Nachdem Ricciardo Verstappen in Q3 bei den ersten beiden schnellen Runden Windschatten spendet, will der Australier im dritten und letzten Versuch selbst profitieren, hält sogar fast auf der Strecke an, damit Verstappen das Zugpferd spielt.
Der Holländer weigert sich jedoch trotz Nachfragen des Teams - Ricciardo schimpft deshalb am Funk. Hinterher erklärt er: „Wir hätten das fairer lösen können. Ich fühlte mich benachteiligt.“ Der Australier gibt sich allerdings eine Mitschuld an dem „Missverständnis“, wie er es nennt: „Wir haben davor nicht drüber geredet. Vielleicht hätte ich es ansprechen sollen, aber ich dachte, es ist offensichtlich, was passiert.“

Daniel Ricciardo fühlt sich unfair behandelt
„In uns beiden steckt halt der Wettkämpfer. Im Qualifying heißt es jeder gegen jeden und da willst du keinen Deut nachgeben, schon gar nicht gegen den Teamkollegen“, erklärt der Aussie, der am Ende Startplatz sieben belegt, drei Plätze hinter seinem Stallgefährten.

Max Verstappen versteht die ganze Aufregung nicht
Am Sonntag im Rennen muss Verstappen die Wünsche seines Teamkollegens allerdings mehr respektieren - dann feiert Ricciardo nämlich seinen 29. Geburtstag.
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