Formel 1: Die größten Teamduelle

Formel 1: Zoff mit Hamilton

Watsche für „gescheiterten“ Rosberg

Nico Rosberg und Lewis Hamilton lieferten sich drei Jahre lang ein Silberpfeil-Duell um den WM-Titel. Noch heute zoffen sie sich – über die sozialen Netzwerke.
Lewis Hamilton und Nico Rosberg sind das beste Beispiel dafür, wie aus Freunden Feinde werden können, wenn es um den WM-Titel geht. Von 2014 bis 2016 kämpften sie gegeneinander im Mercedes-Rennstall um den Titel, zwei Mal mit dem besseren Ende für Hamilton, 2016 setzte sich Rosberg durch.
Das Silberpfeilduell wurde immer mehr zum Krieg der Sterne. Und der geht weiter!
Beim Ungarn-GP ließ sich Nico Rosberg zu folgendem Zitat hinreißen „Lewis ist sicher schon ein bisschen auf dem absteigenden Ast, was seine natürlichen Fähigkeiten betrifft“, sagt er in seinem Youtube-Video und erklärt: „Ich glaube, wir sehen das in diesem Jahr schon an seinen Qualifying-Ergebnissen. Da ist Bottas mindestens so gut wie er, wenn nicht sogar im Durchschnitt ganz leicht besser.“

Hamilton und Rosberg crashten 2016 in Spanien

Naja, fast: Es steht 7:5 für Hamilton. Richtig aber ist: Nur in vier der zwölf Qualifyings holte Hamilton die Pole-Position, obwohl das immer seine Paradedisziplin war: Mit 87 Poles führt er überlegen die ewige Bestenliste an – vor Michael Schumacher (68) und Ayrton Senna (65). Bottas kommt 2019 ebenfalls auf vier Poles.
Rosberg sucht nach einer Erklärung: „Das hängt vielleicht damit zusammen, dass die körperlichen Fähigkeiten ganz langsam anfangen abzubauen.“
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Das sitzt. Und natürlich lässt sich Hamilton nicht zwei Mal bitten, darauf zu antworten. Auf Instagram postete er nun: „Es wird immer Leute geben, die versuchen werden, den Namen von denen zu beschädigen, die erfolgreich sind, um ihre gescheiterte Karriere am Leben zu halten. Diese Leute sind wirklich traurig und verloren, und sie können einem nur leidtun. Aber man sollte sich daran nicht stören. Ich habe mich entschieden, dass es mir egal ist.“
Trotzdem: Wird Hamilton langsam zu alt für die Formel 1? „Ich bin 34. Aber ich habe das Gefühl, dass ich besser fahre als je zuvor“, stellt er klar.

Formel 1: Die größten Teamduelle


 

Fotos: Picture-alliance

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