Formel 3: Inder fliegt durch Luft
Schon wieder ein Horrorcrash!

Die Reihe an schweren Unfällen in den Formel-3-Klassen nimmt kein Ende: In Großbritannien flog Ameya Vaidyanathan nach einer Kollision durch die Luft
- Michael Zeitler
Wieder traf es einen Carlin-Fahrer: Ameya Vaidyanathan kollidierte in Oulton Park im Duell mit dem Südafrikaner Sisa Ngebulana. Sein 230 PS starker Tatuus-Cosworth wurde daraufhin durch die Luft geschleudert, überschlug sich mehrfach und kam völlig zertrümmert zurück auf dem Boden.Das Rennen wurde sofort abgebrochen.Wie durch ein Wunder blieb der Inder unversehrt. Er selbst schreibt das nicht nur seinen Schutzengeln, sondern auch den Sicherheitsstandards zu: „Ich muss mich bei Tatuus bedanken. Sie machen da echt einen Spitzenjob.“

Vom Auto des Inders ist nach dem Unfall wenig übrig
Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff fordert nun ein Mindestalter für die Formel 3. Er sagt: „Der Druck auf die Burschen ist einfach zu groß. Ich denke, man sollte erst mit 18 Formel 3 fahren – und mit 20 Formel 1.“ Andere fordern eine Bewässerung oder Asphaltierung der Kiesbetten. Nur: Auch asphaltierte Auslaufzonen können wie beim Unfall von Zlobin zur Gefahr werden.
Vaidyanathan will schon am Montag bei den nächsten Rennen wieder mit von der Partie sein. Sieger des Abbruchs-Rennens war das britische Nachwuchstalent Ricky Collard, der die Tabelle auch vor Thomas Randle und Matheus Leist anführt.
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