Formel 4: Mick Schumacher
Wieder nur Vizemeister

Mick Schumacher konnte auch in der italienischen Formel 4 nicht den Titel gewinnen. Sein Rivale aus der deutschen Formel 4 hat indes sein erstes Formel-3-Wochenende absolviert.
Bild: picture-alliance
- Michael Zeitler
Wer Zweifel am Talent von Mick Schumacher hat, der wurde mit dem Finalwochenende der italienischen Formel 4 in Monza wieder eines Besseren belehrt. Zwar hat der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher auch in Italien den Titel verpasst, aber er zeigte eine beeindruckende Vorstellung.
Rennen eins gewann er souverän. Titelkontrahent Marcos Siebert, der drei Jahre älter ist als Mick, wurde nur Zweiter und konnte sein Tempo nicht mitgehen. Die Entscheidung fiel in Rennen zwei, als Mini-Schumi nach einer Kollision weit zurückfiel. Daher musste er auch von Startplatz 26 ins Rennen gehen. Bis auf Rang zwei kämpfte er sich noch nach vorn. Überholen kann er, weit mehr als 100 Manöver hat er 2016 schon gezeigt.

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Auch Joey Mawson, Mick Schumachers Rivale in der deutschen Formel 4, sammelt schon eifrig Formel-3-Erfahrung. Er nahm am Wochenende in Snetterton an der britischen Formel-3-Herbsttrophäe teil. Dieses Mal reichte es bei der drei Rennen umfassenden Meisterschaft nur zu Rang zwei. Er musste sich Enaam Ahmed aus England geschlagen geben.
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