Formel 4: Sophia Flörsch
Frauenpower auf Formel-1-Kurs

Vor dem Wochenende am Lausitzring erklärt Sophia Flörsch im Interview mit ABMS, dass Frauen im Rennsport zu wenig Respekt entgegen gebracht wird.
Bild: Toby Seifinger Photography
- Michael Zeitler
Kommt die erste weibliche Formel-1-Fahrerin seit Giovanna Amati 1992 aus Deutschland? Sophia Flörsch verschafft sich mit spektakulären wie überzeugenden Auftritten in der ADAC Formel 4 viel Aufmerksamkeit. Vor dem Rennwochenende am Lausitzring (Samstag, 17.30, Sport 1) liegt sie mit 21 Punkten auf Rang zehn in der Tabelle. Und es wäre noch viel mehr drin gewesen.
Allein in Oschersleben wird sie zwei Mal von einem Konkurrenten abgeschossen. Einmal bringt sie ihren 160 PS starken Tatuus-Abarth ohne Heckflügel noch als Fünfte ins Ziel! „Dass ich abgeschossen worden bin, hat auch mit fehlendem Respekt zu tun. Für Jungs ist es einfach schlimmer, wenn ein Mädchen vor ihnen ist“, sagt die 15-Jährige in AUTO BILD MOTORSPORT, ab morgen am Kiosk als Heft in AUTO BILD.

Mit ihrem knallbunten Rennwagen geht sie am Lausitzring wieder auf Punktejagd
Seit Jahren hat es keine Frau mehr in die Formel 1 geschafft. Flörsch könnte das ändern. Große Teams aus der Formel 1 klopfen bereits bei ihr an, dazu zählen Red Bull und Ferrari. „Sie wollen erst einmal schauen, wie ich mich im ersten Jahr im Formel-Sport so schlage."
Die nächste Gelegenheit dazu hat sie am Wochenende am Lausitzring. Mehr zur deutschen Nachwuchshoffnung ab morgen in der AUTO BILD MOTORSPORT.
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