Formel E: Dritter Lauf in Punta del Este
Buemi siegt in Uruguay

–
Sebastien Buemi hat den dritten Saisonlauf der Formel E in Punta del Este für sich entschieden: Der Schweizer siegt souverän vor Titelrivale Lucas di Grassi.
Bild: DPPI-Renault-eDams/ABT/Venturi
Auch von einem fünften Startplatz lässt er sich nicht abhalten: Sebastien Buemi hat in Punta del Este seinen zweiten Saisonsieg in der Formel E gefeiert. Der Schweizer siegte trotz seines Fehlers im Qualifying souverän am Strand von Uruguay und unterstrich die Dominanz des Teams von e.dams-Renault aufs Neue. Buemi hatte nach 33 Runden rund 3,5 Sekunden Vorsprung vor Titelrivale Lucas di Grassi. Pole-Mann Jerome D'Ambrosio fuhr auf Rang drei ebenfalls auf das Podest. Für Buemi war das Rennen trotz seiner nicht optimalen Ausgangsposition eine klare Sache. Schon in den ersten Runden überflügelte der Schweizer seine vor ihm gestarteten Konkurrenten und übernahm bereits im achten Umlauf die Führung von D'Ambrosio. In Folge kontrollierte der ehemalige Formel-1-Pilot das Geschehen an der Spitze und behielt auch einen kühlen Kopf, als die Konkurrenz bei einer Gelbphase vermeintlich näher kommen konnte.
Rückkehr in den Rennsport: Jaguar steigt in Formel E ein
Meister Piquet landet in der Wand

Lucas di Grassi (vorne) wurde Zweiter, sein Teamkollege Daniel Abt (hinten) fuhr auf den siebten Platz
Hinter Abt gab es im vorletzten Umlauf die spektakulärste Szene des Tages: Im Kampf um Platz acht berührten sich zunächst Meister Nelson Piquet jun. (NextEV) und Jean-Eric Vergne (DS Virgin), doch bevor das Duell eskalieren konnte, verlor Piquet in einer Schikane die Kontrolle über seinen Boliden und schlug seitlich in die Wand, bevor er quer zur Strecke zum Stehen kam. Für Piquet, der unverletzt ausstieg, gab es somit eine erneute Nullnummer, während Vergne Rang acht vor Stephane Sarrazin (Venturi) und Robin Frijns (Andretti) nach Hause fuhr. Wenig zu lachen gab es auch für das Mahindra-Team: Oliver Rowland kam als Ersatz von Nick Heidfeld nicht über Rang 13 hinaus, Bruno Senna fing sich früh einen Reifenschaden ein und musste sieben Runden vor Schluss aufgeben.
2016 kein ePrix in Berlin: Flüchtlinge in Tempelhof
Buemi auch Gesamtführender

Chassis beschädigt: Ex-Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve konnte nicht am Rennen teilnehmen
Service-Links