(dpa/cj) Der frühere Formel-1-Pilot Nick Heidfeld hat seinen ersten Podestplatz in der vollelektrischen Rennserie Formel E verpasst. Der Venturi-Fahrer war gegen Ende des vierten Saisonrennens in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires sogar auf Siegkurs, rutschte jedoch nach einer Durchfahrtsstrafe wegen zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse noch auf Rang neun zurück. Dafür erhielt Heidfeld zwei Punkte.

Da Costa profitiert von zahlreichen Ausfällen

Felix Da Costa und Nicolas Prost in Buenos Aires auf dem Podium
Antonio Felix Da Costa (l.) nutzte die Gunst der Stunde und siegte in Buenos Aires vor Nicolas Prost.
Bild: dpa
In einem spektakulären Rennen war Heidfelds Teamkollege Lucas Di Grassi (Brasilien, Team Abt) in der 27. von 35 Runden mit gebrochener Radaufhängung in eine Mauer gerast. Der zuvor lange führende Schweizer Sebastien Buemi (e.dams-Renault) war drei Runden zuvor mit ähnlichen Problemen ausgeschieden. Den Sieg sicherte sich schließlich der Portugiese Antonio Felix da Costa von Amlin Aguri vor Nicolas Prost aus Frankreich (e.dams-Renault) und dem Brasilianer Nelson Piquet Jr. (China Racing). Der Kemptener Daniel Abt (Team Abt) lag kurz vor Schluss ebenfalls auf Podiums-Kurs, musste aber seine Hoffnungen in der letzten Runde nach einer Kollision beenden. Trotz seines Aus' behielt Di Grassi die Führung in der Fahrer-Gesamtwertung.