(dpa) - Der frühere Formel-1-Pilot Nick Heidfeld hat in der vollelektrischen Rennserie Formel E seinen ersten Punkt eingefahren. Der Fahrer vom Team Venturi holte beim dritten Saisonrennen auf dem 2,8 Kilometer langen Stadtkurs in Punta del Este als Zehnter immerhin noch einen Zähler, nachdem er in Runde 18 in Führung liegend eine Durchfahrtstrafe kassiert hatte. Bei den ersten beiden Rennen in Peking und Putraya (Malaysia) war Heidfeld jeweils nach Kollisionen ausgeschieden. Der Allgäuer Daniel Abt vom Team Audi Sport Abt musste sich in Uruguay mit Rang 15 begnügen, fuhr aber zwischenzeitlich die schnellste Runde auf dem kurvigen Kurs an der Atlantikküste.
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Formel E 2014 in Uruguay
Der Straßenkurs an der Atlantikküste von Punta del Este (Uruguay) ist 2,808 Kilometer lang und hat 20 Kurven.
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Besser erging es Abts Teamkollege Lucas di Grassi. Der Brasilianer fuhr auf Platz drei und behauptete seine Führung in der Gesamtwertung. Den Sieg in Uruguay aber sicherte sich Sebastien Buemi vom Rennstall e.dams-Renault vor Nelson Piquet Jr. (Brasilien). Der Schweizer musste sich dabei heftigen Angriffen von Jean Eric Vergne (Frankreich) vom Team Andretti erwehren und einmal sogar die Auslaufzone an einer Schikane nutzen. Ex-Torro-Rosso-Fahrer Vergne hatte sich bei seiner Premiere in der Formel E gleich die Pole Position gesichert. Doch schied der neue Ferrari-Testpilot in der vorletzten Runde mit einer gebrochenen Vorderradaufhängung aus.