Die Pläne der Bundesregierung, bereits 15-Jährige bis zu 45 km/h schnelle Fahrzeuge steuern zu lassen, stoßen auf starke Kritik. Der Präsident des Deutsches Verkehrssicherheitsrates (DVR), Walter Eichendorf: "Die Unfallzahlen werden wie in Österreich steigen." Dort gilt der frühe Führerschein seit 1997. Von 2000 bis 2009 stiegen dort die Mopedunfälle der 15-Jährigen um das 14-fache. Auch die Opposition im Bundestag warnt: "Jugendliche müssten sich mit 45 km/h zwischen Lkw und Autos behaupten", so die frühere Polizistin Kirsten Lühmann (SPD).

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Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) stellt sich der Kritik: "Das muss ich ernst nehmen. Ich sehe mit großer Sorge, wie sich Unfallzahlen entwickeln", so der Minister zur "Leipziger Volkszeitung".