Ab 1. April 2014 werden bundesweit im Grundstoff aller theoretischen Führerscheinprüfungen neben Aufgaben mit Text und statischen Abbildungen auch rund 20 Sekunden lange Videos eingesetzt. Ausgenommen sind nur Mofa-Prüfungen. Die Prüfkandidaten können sich die Filme bis zu fünf Mal anschauen, bevor sie zur Fragestellung und den üblichen drei Antwortmöglichkeiten wechseln. Dabei wird ein Autocockpit virtuell dargestellt. Zu sehen ist neben dem Blick aus der Frontscheibe auch der Tacho, die Armaturen sowie Rückspiegel und beide Seitenspiegel.

Künftig soll es mehr Clips geben

Die Gesamtzahl von 30 Aufgaben pro Prüfung bleibt unverändert. Es werden lediglich zwei statische Abbildungen durch die Videos ersetzt. Derzeit enthält der amtliche Fragenkatalog 51 Aufgaben mit "dynamischer Situationsdarstellung". Es ist geplant, die Anzahl der Filme weiter zu erhöhen. Sie wurden von einem Gremium aus Experten von Wissenschaftlern und Anbietern der Prüfungsinstitutionen entwickelt.

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