Gebrauchtwagen-Angebot: Ferrari 360 Spider F1
Ferrari für unter 75.000 Euro? Dieser V8 macht es möglich

400 PS, V8-Saugmotor und Ferrari-Feeling pur: Dieser 360 Spider kostet heute weniger als 75.000 Euro. Jetzt im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt.
Bild: Autosalon-Isartal
Ferrari fahren für unter 75.000 Euro? Was vor wenigen Jahren noch undenkbar schien, ist inzwischen möglich. Dieser 360 Spider bietet 400 PS, einen frei saugenden V8 und echtes Ferrari-Feeling unter freiem Himmel.
Der Ferrari 360 markierte Anfang der 2000er-Jahre einen wichtigen Schritt für die Italiener. Er war der erste Serien-Ferrari mit Aluminium-Spaceframe und gilt heute als einer der letzten vergleichsweise analogen Sportwagen aus Maranello.
Ferrari 360 Spider F1: einer der letzten analogen Ferrari
Im Heck arbeitet ein 3,6-Liter-V8-Saugmotor mit 400 PS und 373 Nm Drehmoment. Die Kraft wird über das damals moderne F1-Getriebe mit Schaltwippen am Lenkrad an die Hinterräder übertragen.
Den Sprint auf 100 km/h erledigt der offene Zweisitzer in rund 4,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei knapp 290 km/h. Vor allem aber begeistert der hochdrehende Achtzylinder mit seinem unverwechselbaren Klang.
Was kostete der Ferrari neu?
Als der Ferrari 360 Spider 2003 auf den Markt kam, lag der Grundpreis in Deutschland bei rund 140.000 Euro. Mit Extras waren schnell deutlich über 150.000 Euro möglich.
Heute wird dieses Fahrzeug aus 2003 nahe München für 73.900 Euro angeboten. Damit kostet der Ferrari nur noch rund die Hälfte seines ursprünglichen Neupreises.
Große Wartung bereits erledigt
Besonders interessant: Der Vorbesitzer investierte erst im April 2025 kräftig in die Technik. Laut Verkäufer wurden unter anderem Zahnriemen, Spannrollen, Zündspulen, Kraftstoffpumpen, Kupplung sowie Motor- und Getriebelager erneuert.
Allein diese Arbeiten schlugen mit rund 16.500 Euro zu Buche. Zudem verfügt das Fahrzeug über ein lückenloses Scheckheft mit insgesamt 13 Servicestempeln.
Seit 2013 befand sich der Ferrari im Besitz desselben Münchner Eigentümers und wurde lediglich als Saisonfahrzeug genutzt.
Mögliche Probleme als Gebrauchter?
Ganz ohne Haken ist das Angebot allerdings nicht. Der Ferrari hat knapp 100.000 Kilometer Laufleistung und zeigt deutliche Gebrauchsspuren. Laut Anzeige gibt es Lackschäden und Parkschrammen. Die Kunststoff-Heckscheibe des Verdecks weist einen Riss auf, das Leder auf dem Armaturenbrett ist durch Sonneneinstrahlung geschrumpft, und die Softlack-Oberflächen im Innenraum sind altersbedingt klebrig.
Generell gelten beim Ferrari 360 neben den regelmäßigen Zahnriemenwechseln die F1-Kupplung, Elektronikbauteile sowie alternde Innenraumkomponenten als typische Kostentreiber.
Fazit
Wer einen Ferrari fahren möchte und keine Angst vor etwas Patina hat, findet hier einen spannenden Einstieg in die Welt von Maranello. Der 360 Spider bietet einen frei saugenden V8, offene Fahrfreude und klassische Ferrari-Gene. Allerdings sollte man neben dem Kaufpreis immer auch ausreichend Budget für Wartung und mögliche Reparaturen einplanen.
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