Gebrauchtwagen-Angebot: Mercedes 500 SEL (1982)
Dieser Mercedes 500 SEL ist besonders sicher

Bild: Hallier Classic Cars GmbH
Ein Benz für die Ewigkeit! Die Mercedes S-Klasse der Baureihe W 126 ist für viele Stern-Fans schlichtweg die schönste Limousine aller Zeiten. 1979 kam er als Nachfolger des W 116 auf den Markt, der zwischen 1979 und 1991 über 890.000 Mal gebaut wurde (inklusive der Coupé-Version C 126), ehe er vom wuchtigen W 140 abgelöst wurde.
Der W 126 war nicht nur das erste Serienauto mit Fahrerairbag (ab 1981), sondern auch ein Symbol des puren Luxus. Heutzutage sind gepflegte Exemplare nicht mehr ganz so leicht zu finden. Das gilt vor allem für W 126 der ersten Serie!
Genau solch ein Exemplar steht momentan beim Händler "Hallier Classic Cars GmbH" in Ahrensburg bei Hamburg zum Verkauf. Der 500 SEL aus dem Jahr 1982 ist dabei gleich in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes. Zuerst einmal lockt die S-Klasse mit einem extrem niedrigen Kilometerstand von 55.084, was bedeutet, dass der 5,0-Liter-V8 mit 231 PS noch nicht mal eingefahren ist. Hinzu kommt die seltene Farbkombination aus "Manganbraun Metallic" außen und der Veloursausstattung "Dattel" innen – mehr 80er-Jahre geht nicht!
Das eigentliche Highlight ist jedoch, dass es sich bei dieser S-Klasse um ein Sonderschutzfahrzeug handelt. Weniger kryptisch ausgedrückt, bedeutet das, die auf den ersten Blick originale Luxus-Limousine ist gepanzert. Leider wird im Inseratstext nicht erwähnt, um welchen Panzerungsgrad es sich handelt. Ein Blick auf die extradicken Seitenscheiben lässt jedoch vermuten, dass bei diesem Fahrzeug einst nicht gespart wurde. Erst recht nicht, da der 126er als Neuwagen an das Konsulat von Saudi-Arabien in Genf ausgeliefert wurde.

Gut 55.000 Kilometer in 43 Jahren entspricht einer jährlichen Laufleistung von gerade mal 1281 Kilometern. Der V8 gilt als unproblematisch.
Bild: Hallier Classic Cars GmbH
Nur 55.000 Kilometer
Anschließend wechselte der Benz noch zweimal den Besitzer und ist mittlerweile wieder in Deutschland angekommen, wo er mit einer deutschen H-Zulassung versehen wurde. Auf den Fotos hinterlässt der V 126 (so wurde die Langversion intern genannt) einen durchaus gepflegten Eindruck. Bis auf die Panzerung befindet sich die S-Klasse im unverbastelten Originalzustand. Der Lack ist nicht ausgeblichen, die Velours-Innenausstattung nicht runtergerockt und der 5,0-Liter-V8 mit seinen gut 55.000 Kilometern nach 43 (!) Jahren praktisch taufrisch.
Natürlich bleiben ein paar kleinere Gebrauchsspuren wie Steinschläge oder Kratzer nach dieser Zeit nicht aus. Auch die unschönen Löcher seitlich an der Mittelkonsole, mutmaßlich von einem nachgerüsteten Telefon, stempeln wir mal als kleinen Schönheitsfehler ab. Deutlich gravierender: Die gepanzerten Scheiben haben Luft gezogen. In der Regel lässt sich dieser Makel nicht, oder nur sehr aufwendig, beheben. Potenziell interessierte Kunden sollten mit dieser Imperfektion also leben können.

Elektrisch verstellbare Sitze hinten und vorne, Vorhänge im Fond, Schiebedach und mehr: Die Ausstattung des 126er ist recht ordentlich.
Bild: Hallier Classic Cars GmbH
39.900 Euro soll der 126er kosten
Angeboten wird der W 126 im Kundenauftrag mit vier Schlüsseln, Scheckheft und neuem TÜV. Der Preis ist mit 39.900 Euro angegeben. Sicherlich kein Schnäppchen, aber allein schon aufgrund des niedrigen Kilometerstands, der Farbkombination und der Historie ein interessantes Auto.
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