Gebrauchtwagen-Angebot: Mercedes CLS 63 AMG
Dieser irre 700-PS-AMG kostet heute weniger als ein Golf GTI

690 PS, V8-Biturbo und Keramikbremsen: Dieser Mercedes CLS 63 AMG war einst ein sündhaft teures Business-Monster. Heute kostet er weniger als ein neuer Golf GTI. Aktuell im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt!
Bild: Fahrzeugvertrieb am Kaiserstuhl
Der Mercedes CLS 63 AMG war schon neu ein völlig verrücktes Auto. Vier Türen, Luxus wie in der S-Klasse und unter der Haube ein brachialer V8-Biturbo mit AMG-Wahnsinn. Heute gibt es das Power-Coupé für überraschend wenig Geld.
Dieses Exemplar aus dem Jahr 2011 steht aktuell über den AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt zum Verkauf – mit satten 690 PS.
Mercedes CLS 63 AMG: Vom Luxus-Coupé zum Asphalt-Monster
Schon ab Werk gehört der CLS 63 AMG zu den brutalsten Business-Limousinen seiner Zeit. Der 5,5-Liter-V8-Biturbo liefert serienmäßig 525 PS, katapultiert das fast 1,9 Tonnen schwere Coupé in deutlich unter fünf Sekunden auf 100 km/h und klingt dabei wie ein startender Kampfjet.
Bei diesem Auto wurde allerdings noch einmal kräftig nachgelegt. Laut Anbieter sorgt eine Softwareoptimierung jetzt für 690 PS. Ein Leistungsdiagramm soll vorhanden sein.
Dazu kommen AMG-Keramikbremsen, Sperrdifferenzial, Performance-Fahrwerk und das AMG Driver's Package.
Vollausstattung bis Nachtsichtgerät
Die Ausstattungsliste liest sich wie ein Mercedes-Konfigurator ohne Preislimit.
Mit an Bord sind:
- Harman-Kardon-Soundsystem
- aktive Multikontursitze
- Sitzklimatisierung
- Glas-Schiebedach
- Nachtsichtassistent
- Carbon-Zierteile
- Rückfahrkamera
- beleuchtete AMG-Einstiegsleisten.
Sogar ein Feuerlöscher gehört zur Ausstattung.
Über 120.000 Kilometer, aber scheckheftgepflegt
Ja, der CLS hat inzwischen 124.800 Kilometer auf der Uhr, wurde aber laut Anzeige ausschließlich bei Mercedes gewartet. Die letzte Inspektion erfolgte erst im August 2025 inklusive Ölwechsel am Hinterachsgetriebe.
Auch neue Continental-Reifen vorne wurden bereits montiert. TÜV gibt es noch bis Juli 2027.
Der große AMG-Haken
So verlockend der Preis klingt: Ein alter AMG mit fast 700 PS bleibt kein günstiges Auto. Reifen, Bremsen, Versicherung und mögliche Reparaturen können schnell richtig teuer werden – besonders bei einem leistungsgesteigerten Fahrzeug.
Auch die Keramikbremsanlage ist zwar technisch ein Highlight, im Ernstfall aber extrem kostspielig. Dazu kommt: Der CLS 63 AMG stammt noch aus einer Zeit, in der Verbrauch kaum jemanden interessiert hat. Unter zehn Litern läuft hier praktisch nichts.
Trotzdem: Neu kostete ein vergleichbar ausgestatteter CLS 63 AMG locker deutlich über 130.000 Euro. Heute steht der Power-Benz für 36.999 Euro zum Verkauf. Für das Geld bekommt man kaum irgendwo sonst einen V8-Biturbo, fast 700 PS, Hinterradantrieb und derart viel Luxus in einem Auto.
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