Gebrauchtwagen-Angebot: Toyota-Hilux als Weltreise-Mobil
Warum dieser 17 Jahre alte Toyota Hilux fast 80.000 Euro kostet

Dieser Toyota Hilux ist kein gewöhnlicher Pick-up, sondern ein extremes Offroad-Mobil mit Wohnkabine für Expeditionen rund um den Globus. Jetzt im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt.
Bild: Autohaus Nestle GmbH
Wer bei einem Toyota Hilux Baujahr 2009 an ein günstiges Arbeitstier denkt, dürfte bei diesem Angebot zweimal hinschauen. Das Fahrzeug aus Dornstetten kostet stolze 79.980 Euro – trotz 156.500 Kilometern Laufleistung!
Der Grund: Hier handelt es sich nicht um einen serienmäßigen Hilux, sondern um ein umfangreich umgebautes Expeditionsfahrzeug von Nestle Offroad und Exkab.
Toyota Hilux: vom Pick-up zum Weltreise-Mobil
Für den Umbau wurde der robuste Toyota mit zahlreichen Offroad-Komponenten ausgestattet. Dazu gehören unter anderem: ARB-Stoßstange, Schnorchel für Wasserdurchfahrten, verstärktes Fahrwerk, Hochleistungs-Bremsanlage, Unterfahrschutz sowie eine Auflastung auf 3,5 Tonnen.
Besonders auffällig ist die Exkab-Wohnkabine auf dem Heck. Sie verwandelt den japanischen Pick-up in ein kompaktes Reisemobil für lange Touren – auch abseits befestigter Straßen.
Dazu kommen BF-Goodrich-All-Terrain-Reifen auf Schwerlastfelgen sowie ein speziell angepasstes Blattfederpaket für höhere Zuladungen.
Der Hilux gilt als nahezu unzerstörbar
Unter der Haube arbeitet ein 2,5-Liter-Turbodiesel mit 144 PS. Der Vierzylinder gilt als robust und langlebig, wenn die Wartung stimmt. Zusammen mit dem zuschaltbaren Allradantrieb und der Differenzialsperre zählt der Hilux seit Jahren zu den beliebtesten Basisfahrzeugen für Fernreisende.
Nicht ohne Grund wird das Modell weltweit von Hilfsorganisationen, Expeditionsteams und in einigen Regionen sogar vom Militär eingesetzt.
Warum kostet das Auto fast 80.000 Euro?
Der eigentliche Wert steckt nicht im Basisfahrzeug. Ein normaler Toyota Hilux dieses Baujahres wird heute meist für 10.000 bis 20.000 Euro gehandelt.
Die hohen Kosten entstehen durch den professionellen Umbau. Fahrwerk, Bremsen, Räder, Auflastung, Offroad-Ausrüstung und Wohnkabine verschlingen schnell mehrere Zehntausend Euro. Wer ein vergleichbares Fahrzeug heute neu aufbauen lässt, landet häufig sogar deutlich über der 100.000-Euro-Marke.
Für den klassischen Pick-up-Käufer lohnt sich das eher nicht. Wer lediglich einen robusten Lastesel sucht, findet deutlich günstigere Hilux-Modelle.
Wer dagegen von einer Reise durch Island, Marokko, Skandinavien oder sogar einer Weltumrundung träumt, bekommt hier ein bereits fertig aufgebautes Expeditionsfahrzeug mit bewährter Technik. Genau deshalb kann selbst ein 17 Jahre alter Hilux plötzlich zum 80.000-Euro-Auto werden.
Service-Links













