Gebrauchtwagenmarkt: Mercedes EQA
Günstiger Einstieg: kaum gebrauchter EQA mit hohem Wertverlust

Bild: Autohaus Thorwesten GmbH
- Jens Borkum
Mit insgesamt neun batterieelektrischen Modellen im Angebot zeigt Mercedes derzeit deutlich, wohin die Reise für die Marke mit dem Stern geht. Und die Elektrifizierung betrifft wirklich das gesamte Sortiment – von der mindestens 142.000 Euro teuren G-Klasse bis zum kompakten Einstiegs-SUV EQA. Obwohl der dem vollelektrische Ableger des GLA als kleinstes E-Auto der Marke noch nicht allzu lange auf dem Markt ist, gibt es schon jetzt einige gebrauchte Schnäppchen.
Aktuell werden im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt knapp 750 Exemplare des elektrischen Kompakt-SUV verkauft. Da die Laufleistung der jungen Gebrauchtwagen-Flotte stark variiert, lohnt es sich, die Suche auf Modelle zu begrenzen, die bislang maximal 10.000 Kilometer zurückgelegt haben. Selbst mit diesen Vorgaben können sich Schnäppchenjäger noch auf eine große Auswahl von über 250 Fahrzeugen freuen.
Vorschaden sorgt für hohen Nachlass
Mercedes bietet den EQA in unterschiedlichen Leistungsstufen sowie mit unterschiedlichen Akkukapazitäten an. Diese Vielfalt spiegelt sich auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt wider. Wer viel Leistung und Allradantrieb möchte, der sollte zum EQA 300 4Matic bzw. zum EQA 350 4Matic mit 168 bzw. 215 kW greifen. Mindestens genauso alltagstauglich, wenn auch nur mit 140 kW ausgerüstet, ist das frontgetriebene Basismodell EQA 250.

Der angebotene Mercedes EQA fährt mit zahlreichen Komfortfeatures vor. Dazu zählen das MBUX-Multimediasystem samt Navigation und das volldigitale Kombiinstrument.
Bild: Autohaus Thorwesten GmbH
Genau diese Version, der Mercedes EQA 250, steht aktuell beim Anbieter Autohaus Thorwesten in Schloß Holte-Stukenbrock (NRW) zum Verkauf. Das 140 kW starke SUV kommt dank 66,5 kWh Batteriekapazität mit einer Ladung knapp 500 Kilometer weit. Das hier angebotene Exemplar stammt aus erster Hand, wurde im August 2023 zugelassen und seitdem nur 9819 Kilometer bewegt. Allerdings lohnt sich ein Blick auf die Fahrzeughistorie, schließlich ist der Wagen nicht unfallfrei.
Der EQA 250 wurde vom einstigen Käufer in der Variante "Progressive Advanced" bestellt und fährt daher mit zahlreichen Komfortfeatures vor. Dazu zählen das MBUX-Multimediasystem samt Navigation, das volldigitale Instrumenten-Display, eine Rückfahrkamera sowie LED-Scheinwerfer. Für einen stylischen, aber dezenten Auftritt sorgt die Metalliclackierung im Farbton "Mountaingrau".
Vom ursprünglichen Listenpreis in Höhe von 58.137 Euro ist nach anderthalb Jahren nicht mehr viel übrig. Vor allem der reparierte Schaden sorgt dafür, dass der Preis deutlich gesunken ist: Der Anbieter verlangt derzeit nur noch 32.400 Euro für das E-Fahrzeug, damit rangiert es 25.000 Euro unter dem einstigen Neupreis.
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