Über 150.000 PS-Fans pilgerten am Wochenende zum Festival of Speed nach Goodwood – und erlebten Motorsportgeschichte hautnah. Im Mittelpunkt der traditionsreichen Gartenparty: das 75. Jubiläum der Formel 1.
Acht Weltmeister kamen, sechs davon fuhren in ihren ikonischen Monoposti noch einmal den berühmten Hügel hinauf. Allen voran Alain Prost im McLaren MP4/4 von 1988 und Nigel Mansell im Williams FW14B von 1992. Dazu gesellten sich Sir Jackie Stewart, Emerson Fittipaldi, Mario Andretti, Mika Häkkinen, Jacques Villeneuve und Damon Hill, der den BRM P578 seines Vaters pilotierte. Jeder Auftritt: ein Gänsehautmoment für die Fans am Streckenrand.
Formel-1-Weltmeister in Goodwood
Sechs Formel-1-Weltmeister kletterten in Goodwood noch einmal in ihre Autos
Bild: PA Media Assignments

Aktueller McLaren in Goodwood

McLaren feierte nicht nur seine glorreiche Historie, sondern auch die aktuelle WM-Führung mit Oscar Piastri und Lando Norris. Teamchef Zak Brown zeigte sich begeistert von der Atmosphäre und der Vielfalt von Fahrern und Autos: „Was der Duke hier organisiert, ist großartig.“
Der aktuelle Formel-1-Rennwagen MCL39 war für die Zuschauer an einem großen Stand von Sponsor eBay Motors hautnah zu bestaunen.
McLaren
Zak Brown, CEO von McLaren Racing, brachte den aktuellen Formel-1-Rennwagen MCL39 an den Stand von eBay Motors
Bild: Martin Westerhoff
Auch Haas brachte seine Stars mit: Esteban Ocon und Oliver Bearman ließen bei Donuts ordentlich Reifenqualm aufsteigen. Sogar Teamchef Ayao Komatsu und Besitzer Gene Haas griffen ans Steuer – letzterer gab lachend zu: „Vorher kannte ich das Festival gar nicht. Jetzt verstehe ich, warum alle so begeistert sind.“
Goodwood bewies einmal mehr, warum es das „Woodstock des Motorsports“ ist: Legenden zum Anfassen, Sound zum Gänsehautkriegen – und das 75-jährige Jubiläum der Formel 1 würdig inszeniert.