Gordon Murray Automotive T.50: McLaren F1-Nachfolger

Gordon Murray Automotive T.50: McLaren F1-Nachfolger

Das ist der Nachfolger des McLaren F1

Gordon Murray baut einen Nachfolger des legendären McLaren F1. Der T.50 hat einen hochdrehenden V12-Sauger von Cosworth, Handschaltung und drei Sitze!
Mit dem McLaren F1 hat sich der damalige Entwickler und Design-Chef Gordon Murray ein Denkmal gesetzt! Noch heute gilt der F1 als einer der besten Supersportwagen aller Zeiten. Jetzt will Murray einen legitimen Nachfolger bauen. An Superlativen wird dabei nicht gespart: Der T.50 soll der leichteste und reinste Supersportwagen aller Zeiten werden!

Gordon Murray ist der Mann hinter dem McLaren F1. Jetzt will er einen Nachfolger bauen: den T.50.

Murray betont dabei, dass ihn Topspeed- und Beschleunigungsrekorde nicht interessieren. Stattdessen soll der T.50 voll auf den Fahrer fokussiert sein und das bestmögliche Fahrerlebnis bieten. Der Schlüssel dazu liegt vor allem im Gewicht. Der 4,38 Meter lange F1-Nachfolger soll dank des Einsatzes von Carbon gerade mal 980 Kilogramm wiegen. Murray will herausgefunden haben, dass Supersportwagen der letzten 15 Jahre im Durchschnitt rund 1400 Kilo auf die Waage gebracht haben – diese Marke unterbietet der T.50 deutlich. Nichtsdestotrotz soll er kein leegeräumtes Tracktool sein, sondern den bis zu drei Passagieren Komfort und Platz bieten. Schließlich wurde auch der F1 1993 als Gran Turismo für längere Fahrten konzipiert.

Mittige Sitzposition und Flügeltüren

Weitere Parallelen zum legendären F1 sind die mittige Sitzposition und die Flügeltüren. Außerdem verfügt auch der neue T.50 über eine ausgeklügelte Aerodynamik und soll völlig ohne große Spoiler und Heckflügel auskommen. Der McLaren F1 war Anfang der 90er-Jahre übrigens das erste Auto mit aktiver Aerodynamik.

V12-Sauger von Cosworth

Die Proportionen der 4,38 Meter langen und 1,85 Meter breiten Zeichnung des  T.50 erinnern an den McLaren F1.

Gordon Murray geht davon aus, dass der T.50 der letzte und beste analoge Supersportwagen sein wird. Damit auch nichts schiefgeht, hat Motorenspezialist Cosworth einen brandneuen V12-Saugmotor entwickelt: keine Turbos, keine Elektro-Unterstützung. Der 3,9-Liter-V12 soll 659 PS und 450 Nm maximales Drehmoment leisten. Viel beeindruckender ist allerdings die Höchstdrehzahl von 12.100 U/min. Dabei wurde ganz bewusst auf Turbolader und Elektrifizierung verzichtet und stattdessen viel Wert auf unmittelbares Ansprechverhalten gelegt. Das Leistungsgewicht des T.50 gibt Gordon Murray Automotive mit 672 PS pro Tonne an. Die Kraft wird mittels einer von Xtrac entwickelten Sechsgang-Handschaltung an die Hinterräder übertragen.

Nur 100 Exemplare des T.50 sollen gebaut werden

Zum jetzigen Entwicklungsstand gibt es noch keine vollständigen Renderings oder Bilder des T.50. Die Explosionszeichnung lässt aber Ähnlichkeiten zum McLaren F1 erkennen. Ab 2022 soll die ersten Kundenfahrzeuge des T.50 ausgeliefert werden und laut Murray ist das Interesse schon jetzt riesig. Insgesamt sollen maximal 100 T.50 gebaut werden – das sind sechs weniger als vom McLaren F1. Der Preis: zwei Millionen Britische Pfund plus Steuern. Macht umgerechnet rund 2,7 Millionen Euro!

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