Gordon Murray Automotive T.50: McLaren F1-Nachfolger, V12, Preis

Das hebt den Gordon Murray Automotive T.50 von anderen Hypercars ab!

Gordon Murray baut einen Nachfolger des legendären McLaren F1. Der T.50 hat einen hochdrehenden V12-Sauger und kostet ein Vermögen. Alle Infos!
Der Gordon Murray Automotive T.50 ist der inoffizielle Nachfolger des McLaren F1. Das ist kein Zufall, sondern der Tatsache geschuldet, dass der geistige Vater des F1, Gordon Murray, seine Vorstellung von einem Supersportler erneut verwirklichen wollte. Das Ergebnis ist der 663 PS starke GMA T.50 – der vielleicht letzte analoge Supersportler.

GMA baut nur 100 Exemplare des T.50 – zu einem hohen Preis!

Gordon Murray ist das Mastermind hinter dem McLaren F1. Jetzt baut er den inoffizellen Nachfolger: den T.50.

Wie der McLaren F1 von 1993 ist der neue Mittelmotorsportler ein leichter Dreisitzer mit mittig angeordnetem Fahrersitz, einem V12-Sauger, Handschaltung und einem Carbon-Monocoque. Und wie der McLaren F1 hat der auf 100 Exemplare limitierte T.50 ein millionenschweres Preisschild. Umgerechnet soll der T.50 rund 3 Millionen Euro (16% MwSt.) / 3,1 Millionen Euro (19% MwSt.) kosten. Die Auslieferung soll im Januar 2022 beginnen. Aber lassen wir das Geschäftliche hinter uns und wenden uns der Technik zu. Denn die hat es in sich!

Beim T.50 ist Leichtbau kein Marketing-Gerede

Noch leichter als der McLaren F1: Fahrfertig soll der T.50 mit 986 Kilogramm unter der magischen 1000-Kilo-Marke bleiben. Damit wiegt der Dreisitzer ungefähr so wenig wie ein Mazda MX-5 oder halb so viel wie ein Bugatti Chiron! Erreicht wird das niedrige Gewicht des T.50 unter anderem durch ein weniger als 150 Kilogramm wiegendes Carbon-Monocoque und Carbon-Karosserieteile.
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Abtrieb dank aktiver Aerodynamik und Unterdruck-Ventilator

Wie im McLaren F1: Der Fahrer sitzt in der Mitte. Rechts und links nach hinten versetzt die Passagiere.

Anders als bei vielen anderen Supercars ist das Design des T.50 recht clean und kommt ohne extrovertierte Kanten, Flaps und Spoiler aus. Stattdessen betont GMA, dass viel Wert auf ein intelligentes Aerodynamik-Management gelegt wurde. Ein 400 mm-Gebläse soll in Kombination mit der aktiven Unterbodenaerodynamik für einen verstärkten Groundeffect (Unterdruck unter dem Fahrzeug) sorgen und den T.50 während der Fahrt an die Straße saugen. Diese Technik nutzte Chaparral Cars im 2J übrigens bereits 1970 auf der Rennstrecke und auch in der Formel 1 kam diese "Staubsauger"-Technik 1978 im Brabham BT46B zum Einsatz – technisch verantwortlich damals: Gordon Murray. Aber zurück ins Jahr 2020. Für die optimale Ausnutzung der Aerodynamik stehen dem Fahrer sechs Aero-Modi (Auto, High downforce, Streamline, Braking, Test, Vmax) zur Auswahl.

Handschaltung und analoge Instrumente

Klassisch: Im T.50 werden per Handschaltung gewechselt. Das Getriebe stammt von Xtrac.

Eine weitere Besonderheit des T.50: Er ist laut Gordon Murray Automotive nicht darauf hinentwickelt eine bestimmte Höchstgeschwindigkeit oder spezielle Leistungsdaten zu erreichen. Den Entwicklern geht es um das Gesamtpaket und das Fahrerlebnis. So ist die Gestaltung des Cockpits mit dem mittigen Fahrersitz, einer H-Schaltung und den analogen Instrumenten nicht nur unkonventionell sondern folgt auch keinem Trend. Dementsprechend betont GMA in der Pressemitteilung, dass der T.50 ohne Turbo oder Hybridantrieb auskommt, dafür aber einen "exquisit konstruierten V12" besitzt.

V12 von Cosworth hat eine Literleistung von 170 PS – ohne Aufladung!

Im Vmax-Modus steigt die Leistung des V12 dank Ramair-Effekt auf 700 PS.

Der 3,9 Liter große V12-Sauger entstand in Zusammenarbeit mit den Motor-Spezialisten von Cosworth und wiegt gerade einmal 178 Kilogramm. Irrwitzig ist die Höchstdrehzahl von 12.100 Touren, die ihn zum höchstdrehenden, in der Serie verbauten Auto-Motor aller Zeiten macht. Erst kurz vor dem Begrenzer gibt der V12 bei 11.500 U/min seine Höchstleistung von 663 PS ab. Das entspricht einer Literleistung von 170 PS. Selbst bei einem Turbomotor wäre das schon beeindruckend, ganz zu schweigen von einem Saugmotor. Zum Vergleich: Der Hochdrehzahl-Vierliter-Sauger aus dem 911 GT3 RS bringt es seinerseits auf 130 PS Literleistung. Saugertypisch fällt das Drehmoment im T.50 relativ gering aus. Wobei GMA verspricht, dass von den maximal anliegenden 467 Nm (bei 9000 U/min) ab 2500 Touren bereits gute 330 Nm bereitstehen sollen. Zu welchen Fahrleistungen der V12 den T.50 bemächtigt, verrät GMA noch nicht. Dafür reklamiert GMA aber ganz unbescheiden für sich, dass sie den bestklingenden V12 aller Zeiten gebaut haben.
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