GP2-Auftakt in Bahrain
Zwei ist Trumpf

Mit seinem zweimaligen Podestbesuch – jeweils auf der zweiten Stufe – belegt Timo Glock in der GP2 nach dem Saisonstart den zweiten Platz.
- Sven-Jörg Buslau
isport-Pilot Timo Glock hatte zwar ein anstrengendes, aber unterm Strich erfolgreiches Wochenende in der Wüste zu absolvieren. Mit jeweils Platz zwei in beiden Rennen und dem gleichen Rang in der Gesamtwertung ist der 25-jährige Odenwälder durchaus zufrieden. Im Team-Klassement konnte er mit Andreas Zuber (AUT) sogar die Spitzenposition erkämpfen. In beiden Rennen musste Glock aus der vierten Reihe zu Werke gehen. Am Samstag gelang ihm ein Raketenstart von Platz sieben außen am Feld vorbei. Beim Beschleunigen geriet er dabei aber mit Alexander Negrão derart aneinander, dass es ihm die Spur verstellte und er sich durch eine abrupte Bewegung einen Nerv einklemmte. Das körperliche Problem stellte sich im Verlauf des Rennens ab, der Schaden an der Lenkung aber blieb, und so ist "nur" der Platz hinter dem Sieger Luca Filippi geblieben.
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Michael Ammermüller: "Ein Wochenende zum Vergessen"

Weniger erfolgreich verliefen die beiden Rennen aus der Sicht von Michael Ammermüller. Der 21-Jährige fuhr für sein ART-Team die Plätze zehn und sieben ein. "Das ganze Wochenende war ziemlich frustrierend. Im Qualifying ging mein Motor hoch, und ich konnte den zweiten Reifensatz nicht nutzen. Sonst wäre ich locker in die Top sechs gefahren", resümierte Ammermüller die Ursache des Übels schon vor den Rennen. DAMS-Fahrer Nakajima fuhr ihm am Samstag ins Auto, dabei verletzte sich der Mann aus Pocking das Handgelenk. Dadurch stark behindert am Lenker war es aber vor allem das heftige Übersteuern seines Dalara, das keine besseren Platzierungen zuließ.
Das Ergebnis nach dem ersten Rennwochenende der GP2
• 1. Luca Filippi (16; Super Nova) • 2. Timo Glock (14; isport) • 3. Nicolas Lapierre (8; DAMS) • 4. Andreas Zuber (6; isport) • 5. Bruno Senna (5; Arden)
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