Funktionierende Mobilität und gut ausgebaute Straßennetze sind das Rückgrat moderner Gesellschaften. Zugleich sind sie Ursache für massive Eingriffe in Ökosysteme und eine zunehmende Belastung des Klimas durch C02-Emission. Alternative Antriebskonzepte können nur einen Teil der ökologischen Belastung neutralisieren. Auch elektrisch betriebene Fahrzeuge hinterlassen einen ökologischen Fußabdruck in der Umwelt. Mit dem Abschluss einer nachhaltigen KFZ-Versicherung haben Autofahrer nun aber die Möglichkeit, einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten.

KFZ-Versicherungen bieten verschiedene Optionen des Engagements zur Nachhaltigkeit. Manche Versicherer finanzieren pro Vertragsabschluss das Pflanzen von Bäumen in einem Aufforstungs-programm. Wer eine alte Versicherung kündigen und in eine neue Versicherung wechseln möchten, kann sich in KFZ-Versicherungsvergleichen proaktiv nach Versicherern umsehen, die ökologisch nachhaltige Maßnahmen in ihren Policen anbieten

Andere Anbieter von nachhaltigen Autoversicherungen verpflichten sich, kein Geld mehr in klimaschädigende Industriezweige zu investieren, die mit fossilen Energieträgern Gewinne erwirtschaften. Ebenso zählen ethisch nicht vertretbaren Praktiken wie Kinderarbeit zu den Ausschlusskriterien der Kapitalfonds der Versicherer.

Die Autoversicherer dokumentieren ihr Engagement zur Nachhaltigkeit mitunter sehr transparent. Autofahrer, die „grüne“ Policen abgeschlossen haben, erhalten bei vielen Versicherern genaue Informationen darüber, wo Bäume gepflanzt wurden oder welches ökologische Projekt von einem Teil des Beitrags unterstützt wird.

Das Angebot von „grünen“ KFZ-Versicherungen wächst mit der Nachfrage und dem ökologischen Bewusstsein und kann ein Anreiz zum Versicherungswechsel sein. Bei einem KFZ-Versicherungsvergleich wird neben dem Preis-Leistungsverhältnis zunehmend auch das Angebot von grüne Policen ein Kriterium der Entscheidung.