Egal ob im ADAC-GT-Masters, in der Blancpain-GT oder natürlich bei den großen Langstreckenrennen wie den 24h von Spa: Normalerweise fahren die GT3-Piloten mit Teamkollegen im selben Auto. Doch seit 2008 wird beim GT-Weltcup in Macau ermittelt, wer der beste unter den GT3-Piloten ist. Mit dabei auch zwei Deutsche: Christopher Haase (31, Audi R8 LMS) und Maro Engel (Mercedes-AMG GT3).
Engel
Engel hofft auf den Sieg in Macau
Engel hat das Rennen schon 2014 und 2015 gewonnen. „Für mich gibt es drei Strecken auf der Welt, die über dem Rest stehen: die Nürburgring-Nordschleife, Bathurst und Macau“, erklärt der 33-Jährige die Faszination des Events. „Dazu kommt der FIA-Weltcup-Status – ein prestigeträchtiger Titel. Die Atmosphäre beim Macau-GP ist auch immer sehr speziell.“
Insgesamt sind 15 Autos gemeldet. Engel: „Das ist von der Anzahl her nicht viel, aber dafür ist das Feld qualitativ hochwertig. Fast jeder Fahrer hat Siegchancen. Früher war es so, dass zwischen der Spitze des Feldes und dem Ende Abstände von 20 Sekunden pro Runde waren. Jetzt sind keine Amateurfahrer mehr erlaubt. Das ist durchaus im Sinn des Events.“ Grund: Immer wieder kam es bisher zu haarsträubenden Unfällen.
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Zu den Favoriten gehören neben Engel auch Markenkollege und Rekordsieger Edoardo Mortara (31, vier Triumphe) sowie die Brüder Laurens (Porsche) und Dries Vanthoor (Audi).
Das ist eine Runde in Macau: