Geht es nach Wolfgang Tiefensee (SPD), dann kann sich die Autoindustrie entspannt zurücklehnen. "Das Auto bleibt auch im Jahr 2050 das Fortbewegungsmittel Nummer eins in Deutschland", zitierte der Bundesverkehrsminister aus dem neuen Gutachten "Mobilitätsentwicklung 2050". Setze sich der aktuelle Trend fort, dann gehe zwar die Bevölkerungszahl bis 2050 zurück – gleichzeitig werden aber genauso viele Autos auf deutschen Straßen unterwegs sein wie heute. Das habe natürlich auch Auswirkungen auf die Infrastruktur: "Weil viele Menschen mit dem Auto unterwegs sein werden, bleibt der Ausbau der Straßen wichtig", so Tiefensee.