Subaru hat die glücklichsten Händler, Fiat die unzufriedensten. Das ist das Ergebnis eines Stimmungstests, den die Bamberger Forschungsstelle Automobilwirtschaft FAW alljährlich ausrichtet (siehe Tabelle unten).

Besonders zufrieden waren die Subaru-Niederlassungen mit der Qualität ihrer Neuwagen. Ganz hinten liegen Fiat und Alfa Romeo. Hauptgründe: Kulanzanträge werden erst spät vergütet, die Qualität der vom Importeur gelieferten Neuwagen sei nicht zufriedenstellend. Fiat-Händler klagen zudem über "mangelhafte Kundenorientierung bei Kulanzanträgen" und eine "viel zu lange Reaktionszeit des Kundendienstes".

FAW-Leiter Prof. Wolfgang Meinig: "Offenbar begreifen die italienischen Fabrikate nicht, dass diese neuralgischen Händlerkonflikte auch die Stimmung der Endkunden trüben. Sie werden sich bei einer so restriktiven Kulanzpolitik genau überlegen, ob sie langwierige Reparatur- und Kulanzabwicklungen ertragen wollen." Renault-Händler kritisieren besonders die Modellpalette: "Man kann von einer nachhaltigen Krise in der Produktpolitik sprechen", so Meinig.