Historischer Rennsport: Boss GP
Deutscher zertrümmert Formel-1-Wagen

In der Boss GP fahren alte Formel-Fahrzeuge aus der Formel 1, IndyCar, GP2 und anderen Serien. Wolfgang Jordan hat einen 1997er Benetton zerlegt.
Bild: BOSS GP
- Michael Zeitler
Seine Formel-1-Karriere hat dieser Benetton überlebt. Seine Altersteilzeit dagegen nicht...
Der Crash passierte in der ersten Runde des zweiten Rennens zur Boss-GP-Serie (Big Open Single Seaters) auf der Hochgeschwindigkeitsbahn in Monza. Unfallopfer Wolfgang Jordan aus Deutschland beschreibt: „Ich habe mit Peter Milavec gekämpft. Er hat eine Lücke aufgemacht, in die ich hineingestochen bin. Er hat mich nicht gesehen und die Lücke wieder geschlossen.“ Mit Tempo 280 kreiselte Jordan von der Bahn und krachte in die Begrenzung.

Wolfgang Jordan überstand den Unfall unverletzt

Vor allem das Heck des Benetton aus der Saison 1997 wurde stark in Mitleidenschaft gezogen
Lauf eins entschied der Österreicher Ingo Gerstl im Toro Rosso Cosworth (3,0-Liter-V10-Motor) aus der Saison 2006 für sich. Im zweiten Lauf setzte sich Frits van Eerd aus den Niederlanden im Minardi Cosworth aus der Saison 2004 durch. In der Gesamtwertung liegt Ingo Gerstl mit 122 Punkten vor Peter Milavec (86) und Klaas Zwart (83) vorne, Jordan rangiert als bester deutscher Formel-1-Vertreter auf Platz sechs.
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