274.066 Pkw wurden im April 2012 bundesweit neu zugelassen, das sind 2,9 Prozent mehr als im April 2011. Damit trotzt Deutschland weiter dem europäischen Abwärtstrend. Das Plus resultiert ausschließlich aus gewerblichen Zulassungen – der Privatmarkt ist mit minus 7,3 Prozent rückläufig. Doch die echten Dienstwagen, also Autos, die Firmen ihren Angestellten überlassen, legten mit 0,8 Prozent kaum zu. Es sind vor allem Hersteller und Händler, die erheblich mehr Neuwagen zuließen als im April 2011 (plus 23 bzw. 16,5 Prozent). Mit Vorführwagen und Tageszulassungen, die mit zum Teil erheblichen Rabatten verkauft werden, versuchen Hersteller, sinkende Verkäufe an Privatleute auszugleichen.
In der Markenstatistik liegen die deutschen Hersteller größtenteils im Plus. Nur Ford (minus 2,3 Prozent) und Opel (minus 9,2 Prozent) müssen Verluste wegstecken. Der Negativtrend fast aller japanischen Hersteller bleibt ebenso ungebrochen wie die enormen Zuwachsraten der beiden koreanischen Marken Hyundai und Kia.