Die Hochwasser-Katastrophe in Deutschland hat die Eifel äußerst schwer getroffen, der Katastrophenfall wurde ausgerufen. In dem Gebiet liegt auch der Nürburgring, der jetzt über Instagram Hilfe für die Opfer ankündigte: "In diesen schweren Stunden, in denen Leid, Verlust und Unsicherheit dominieren, ziehen wir als Region an einem Strang." Die Rennstrecke, die sonst Anlaufstelle für Motorsport-Fans aus aller Welt ist, wird nun zum Hilfszentrum!

Geplante Veranstaltungen auf dem Nürburgring abgesagt 

Im Event-Center wurde eine Sammelstelle eingerichtet mit dem Ziel, Betroffenen schnell und unkompliziert Hilfe leisten zu können. Alle verfügbaren Kräfte wurden dafür zusammengetrommelt und die anstehenden Events gestrichen. Keine Touristenfahrten, kein Truck-Grand-Prix – jetzt zählt die Unterstützung ihrer Region. Auch die bereits angereisten Truck-Teams packen deswegen mit an und engagieren sich mit Spenden und der Versorgung von Hilfskräften. Bei der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands sind bislang mehr als 100 Tote zu beklagen. Viele Menschen werden weiterhin vermisst. Eine Zeit, in der der Motorsport in den Hintergrund rücken muss und Hilfsbereitschaft gefragt ist.

Opel stellt Betroffenen kostenlos Fahrzeuge zur Verfügung

Auch Opel unterstützt die Betroffenen vor Ort. Der Autohersteller hilft mit der Mobilitätsaktion "Ein kostenloses Ersatzfahrzeug für Flutgeschädigte", verspricht eine schnelle und unbürokratische Abwicklung. Menschen, deren Fahrzeug aufgrund der Flutschäden nicht mehr fahrbereit ist, können sich ab sofort beim Opel-Händler ein Auto kostenlos für bis zu drei Wochen ausleihen. Und so geht's: Betroffene können sich über die Hotline des Opel Info Service (02152 915 274; ab Montag, 19. Juli, 08-17 Uhr erreichbar) oder bei einem der Opel-Händler in den betroffenen Regionen melden. Die Bereitstellung eines Ersatzwagens wird dann von den Opel-Partnern vor Ort organisiert. Es genügt eine Bestätigung, ausgestellt von den örtlichen Hilfsdiensten wie zum Beispiel THW, Polizei, Feuerwehr oder direkt von der Gemeinde, dass das eigene Fahrzeug aufgrund von Hochwassereinfluss nicht fahrbereit ist.

Von

Lisa Busse