Es geht voran: Bei der Entwicklung seines Holz-Wohnmobils hat Kevin Schmidt aus Bargstedt in Niedersachsen jetzt die Grobplanung für den Innenraum abgeschlossen. Computeranimationen zeigen, wie das HM300 von innen aussehen könnte. Erster Eindruck: echt gemütlich. Aber auch funktional?
Auf engem Raum wie hier (3 x 2,10 Meter bei 2,50 Meter Höhe) kommt es auf Details an. Das Holzmobil ist auf zwei Ebenen angelegt. Über zwei Treppenstufen erreicht man oben den kombinierten Ess- und Schlafbereich.
Die Fenster und der offene Raum unter dem Spitzdach sollen großzügiges Wohngefühl schaffen.
Bild: Kevin Schmidt
Der Tisch ist absenkbar. Bei ausgezogenen Matratzen entsteht hier eine Schlaffläche von 1,60 x 2,10 Metern. Ähnlich platzsparend geplant ist das Flex-Bad mit Toilettenschüssel und Waschbecken auf Auszügen.

Pappel- und Eukalyptushölzer kommen beim HM300 zum Einsatz

"Wichtig sind mir vor allem die Qualität und Langlebigkeit der Materialien", sagt der gelernte Fahrzeugbau-Ingenieur, der 2021 seine Firma "Holzbauweise – The Caravan Factory" gründete. "Und natürlich soll das Ganze auch richtig behaglich sein."
Der Schlaf-und Essbereich im oberen Teil des Holzmobils. Hinten die Eingangstür im Fahrzeug-Heck.
Bild: Kevin Schmidt
Beim Bau wird er hauptsächlich Pappel- und Eukalyptushölzer verwenden: "Zusammen mit der Hanfdämmung gibt das ein gutes Raumklima." Nach diesem Grobkonzept macht er sich jetzt an die zentimetergenaue Detailplanung. Den Bau hat er für Ende 2024 ins Auge gefasst.