Honda CR-V (2015): Fahrbericht
Erste Fahrt im neuen CR-V

Zur Halbzeit gönnt Honda dem CR-V ein großes Facelift, spendiert einen sparsamen, effizienten Diesel und ein neues Automatikgetriebe. Der Fahrbericht.
- Thomas Rönnberg
Video: Honda CR-V Facelift (2015)
Aufgefrischter CR-V
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Dank zweistufiger Aufladung leistet der neue 1,6-Liter-Diesel 160 PS.
Bild: Werk
Die neue E-Servolenkung ist eine große Verbesserung

Der CR-V lenkt spontaner ein und untersteuert selbst auf nasser Fahrbahn viel weniger als bisher.
Bild: Werk
Überzeugendes Infotainment-System und i-ACC

Android-Smartphones lassen sich nahezu perfekt in das Infotainment integrieren.
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Infotainment: Neues von der CES
Ganz auf das Google-Betriebssystem Android setzt das neue Infotainment namens Honda Connect. Man bedient alle Funktionen mit den Smartphone-typischen Tipp- und Wischgesten, auch die Kartendarstellung des auf Garmin-Technik basierenden Navisystems. Android-Smartphones lassen sich nahezu perfekt in das Infotainment integrieren; eine Anzahl spezieller Apps – für die Honda einen eigenen App-Shop eingerichtet hat – bieten vielfältige Konnektivitätsdienste. So kann man sich auch während der Fahrt eingehende Facebook-Nachrichten vorlesen lassen oder seine Lieblings-Webradiosender über die Aha-App verwalten. Die Mirror-Link-Funktion spiegelt das Smartphone auf den Sieben-Zoll-Touchscreen – so lässt sich das Telefon fernbedienen. iPhone-Nutzer müssen allerdings bis auf weiteres auf einen Teil der Integrationsfunktionen verzichten.
Fazit
Das Facelift bringt spürbare Verbesserungen: Der neue Diesel läuft leise und zieht trotz 27 Prozent weniger Hubraum kräftig, die ZF-Neungangautomatik ist ein Quantensprung gegenüber dem alten Fünfgangautomaten. Moderne Assistenz- und Unterhaltungsfunktionen werden vor allem die junge Generation ansprechen.
Das hat uns gefallen: Der CR-V ist geräumig, bietet bequemen Einstieg und ein entspanntes Fahrgefühl. Der neue Diesel verpricht weniger Verbrauch, zieht kräftig und läuft kultiviert.
Das weniger: Die subjektiven Fahrleistungen sind nicht überwältigend. Die nicht verstellbare Rückbank beschränkt die Variabilität; die Menüsteuerung des Connect-Systems wird nur der Android-Geübte als logisch empfinden.
Das weniger: Die subjektiven Fahrleistungen sind nicht überwältigend. Die nicht verstellbare Rückbank beschränkt die Variabilität; die Menüsteuerung des Connect-Systems wird nur der Android-Geübte als logisch empfinden.
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