Honda CR-V, Toyota RAV4, Nissan Qashqai: Gebrauchtwagen-Test
Japan-SUVs – frisch wie Sushi

Die Kompakt-Kraxler aus Fernost sind die Mitbegründer des SUV-Booms. Was taugen die Pioniere im Alter? CR-V, RAV4 und Qashqai im AUTO BILD-Check.
Bild: Toni Bader
Dass es nicht immer gerecht zugeht, weiß man auch in der Autobranche. 1990 präsentierte VW auf Basis des Golf II den Country. Mit Allradantrieb, mehr Bodenfreiheit und reichlich Offroad-Zierrat. Nur eben mit selbsttragender Karosserie statt obligatorischem Leiterrahmen und ohne echtes Geländetalent. Das Konzept floppte. Nur vier Jahre später, 1994, bemühte Toyota beim RAV4 eine sehr ähnliche Rezeptur – und landete einen Volltreffer. Auf einmal schmeckte deutschen Kunden die Kombination aus erhöhter Sitzposition und Pkw-Fahrverhalten. Der Pionier RAV4 läuft genau wie der kurze Zeit später erschienene Honda CR-V mittlerweile in der dritten Generation. Nissan zündete 2006 mit dem erfolgreichen Qashqai den Nachbrenner für den SUV-Trend, alle anderen zogen nach.
Fokus liegt auf Optik, Fahrleistungen und Verbrauch

Die vermeintlich bessere Übersicht relativiert sich schnell auf dem nächsten engen Supermarktparkplatz.
Bild: Christian Bittmann
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