Honda Jazz: Kaufberatung
Gesucht: der beste Honda Jazz

In fast allen Kleinwagen werden mittlerweile Turbos angeblasen. Nicht so bei Honda – die Japaner haben für den Jazz einen weiteren, sehr talentierten Saugbenziner eingeführt. Eine Kaufberatung.
- Attila Langhammer
Jazzmusik lebt von Eigenwilligkeit und Improvisation. Beides finden wir auch im Honda Jazz. Während die meisten Hersteller ihre Kleinwagen mit meist dreizylindrigen, aufgeblasenen Turbo-Knirpsen feilbieten, setzt Honda auf Saugmotoren alter Schule mit linearer Kraftentfaltung. Danke dafür. Keine Sorge, wir schleimen hier nicht aus niederen, monetären Gründen, und der Jazz wird für sein Improvisationstalent auch noch gescholten werden, aber in Zeiten dumpfer wie stumpfer Downsizing-Turboaggregate ist der im Januar 2018 eingeführte 1,5-Liter-Vierzylinder eine wahre Wohltat. Zumindest für uns, für all die, die Fahrspaß nicht mit einem plumpen Paukenschlag, sondern mit dem Ventiltrieb-Allegro eines Saxophonisten vom Kaliber eines Sonny Rollins in Verbindung bringen.
Das manuelle Getriebe ist die bessere Wahl

Das 130-PS-Modell schmückt dieses Diffusorchen – ein wenig Aufmerksamkeitsgeheische muss eben sein.
Die Linie Comfort kommt mit Siebenzoll-Touchscreen

Das Cockpit ist eher eine Funktions- als Wohlfühloase. Fürs tastenlose Infotainment empfiehlt sich die Steuerung über die Lenkradfernbedienung.
Überblick: Alles zum Honda Jazz
Das Platzangebot ist auf Kompaktklasseniveau

Die Beinfreiheit ist nicht überragend, der Eindruck aber trotzdem luftig.
Fazit
Saugmotoren sind tot, lang leben die Saugmotoren! Der bessere Motor ist leider etwas zu teuer verpackt – das könnte dem Modell aber eine Zukunft als schräger Klassiker bescheren. Ansonsten punktet der Jazz mit seinem unschlagbaren Raumangebot, cleveren Ideen, der optionalen Sicherheitsausstattung und seiner zuverlässigen Technik.
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