Allradantrieb, rund 850 PS und 6,7 Liter Hubraum: Ken Blocks getunter 65er Mustang ist der motorisierte Star von Gymkhana 7.
Bild: Werk
Jonathan Blum
Groß, stark, schwarz: der Star von Drift-König Ken Blocks neuestem Video ist ein Ford Mustang von 1965. Kein Ford Fiesta ST, in dem der US-Amerikaner an vielen RallyCross-Events teilnimmt und den Großteil seiner Driftvideos verbringt. Der Hoonicorn RTR (von "hooning", Englisch für "schnell fahren, (illegale) Rennen fahren, driften", sowie "Unicorn", Englisch für Einhorn) ist ein Einzelstück und kommt mit rund 850 PS und knapp 1000 Nm Drehmoment aus einem Roush Yates-V8 mit 6,7 Litern Hubraum.
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In Gymkhana 7 fliegen die Reifenfetzen – dieses Mal allerdings etwas brachialer als sonst.
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Mit dieser Leistung toppen die Konstrukteure von ASD Motorsports aus North Carolina auch die rund 700 PS von Blocks Fiesta. Der Breitbau-Bodykit und viele Carbonteile wurden von der Tuningfirma RTR nur für diesen Umbau gefertigt. Ein Sechsganggetriebe der französischen Firma Sadev verteilt die Kraft auf alle vier Räder. Zwei Jahre lang wurde laut Ken Block daran gearbeitet. Und nun warten Drift-Enthusiasten darauf, dass der Meister des rauchenden Gummis das neue Gymkhana-Video rausbringt. Das spielt in Los Angeles und soll größer, besser, lauter und vor allem stärker werden als alle vorherigen Videos zusammen. Mit diesem brachialen Wagen ist das wirklich kein Problem. Aber sehen Sie selbst!
Bildergalerie
Ken Blocks Mega-Mustang
Ken Blocks Mega-Mustang
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Gymkhana Seven ist da! Der König der Bleifüße und Reifenzerstörer, Ken Block, hat es wieder getan. Diesmal führt ihn die wilde Fahrt mit einem monströs aufgemotzten Ford Mustang durch Los Angeles.
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Unterstützung gibt's von einem grimmig aussehenden hispanischen Low-Rider-Besitzer, unter dessen hüpfender Karre der Rallyefahrer einige Male durchdriftet.
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Groß, stark, schwarz: der Star von Drift-König Ken Blocks neuestem Video ist ein Ford Mustang von 1965. Kein Ford Fiesta ST, in dem der US-Amerikaner an vielen RallyCross-Events teilnimmt und den Großteil seiner Driftvideos verbringt.
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Der Hoonicorn RTR (von "hooning", Englisch für "schnell fahren, (illegale) Rennen fahren, driften", sowie "Unicorn", Englisch für Einhorn) ist ein Einzelstück ...
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... und kommt mit rund 850 PS und knapp 1000 Nm Drehmoment aus einem Roush Yates-V8 mit 6,7 Litern Hubraum.
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Interessant: Das Mustang-Pony kriegte entgegen des Namens "Hoonicorn" kein Horn auf die Stirn gesetzt. Wäre ein netter Touch gewesen!
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Mit dier Brachial-Leistung toppen die Einzelstück-Konstrukteure von ASD Motorsports aus North Carolina auch die rund 700 PS von Blocks Fiesta. Der Breitbau-Bodykit und viele Carbonteile wurden von der Tuningfirma RTR nur für diesen Umbau gefertigt.
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Zwei Jahre lang wurde laut Ken Block daran gearbeitet. Und nun brauchen Drift-Enthusiasten nicht mehr darauf warten, dass der Meister des rauchenden Gummis das neue Gymkhana-Video rausbringt. Es ist endlich da!
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Hier ziehen sich acht Zylinder ordentlich Frischluft rein.
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Der Roush Yates 410-Kubikzoll-V8 (6718 Kubikzentimeter Hubraum) in seiner ganzen Pracht.
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Hier brüllen im Betrieb rund 850 PS mit den Fans um die Wette.
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Die Vorderradaufhängung wird in Gymkhana 7 einiges auszuhalten haben. Genau dafür ist diese Sonderanfertigung von ASD Motorsports, die das komplette Chassis neu konstruierten, auch gedacht.
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Überrollkäfig aus Stahl, Armaturenbrett aus Carbon und Lenkradüberzug aus Wildleder: So mag es Ken Block.
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Acht Schalter braucht der Block: Die Kippschalter passen zum ursprünglichen 1965er Mustang, das darunter eingebaute Display (auf dem der aktuell eingelegte Gang des halbautomatischen Getriebes angezeigt wird) und das Carbon-Armaturenbrett zum daraus gewordenen Anachronismus.
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Hier fährt der Chef noch selbst: Hoonigan-Logo am Handbremshebel. Ein Sechsganggetriebe der französischen Firma Sadev verteilt die Kraft auf alle vier Räder. Zur Bedienung wird der unscheinbarere schwarze Hebel benutzt.
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Die Felgen sind von fifteen52 (R40) und haben das Maß 18x10,5. Darauf lässt Ken Block Pirelli P Zero Trofeo R in 295/30 aufziehen. Die Gummimischung dafür ist eine Spezialanfertigung, damit es ordentlich raucht und qualmt, wenn er den Mustang um die Kurve wirft.
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Auf der Tuningmesse SEMA in Las Vegas wurde der Hoonicorn zum ersten Mal gezeigt.
Bild: Helmut Werb
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Schon damals war klar, dass ...
Bild: Helmut Werb
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...dieser verrückte Wagen ein eigenes Driftvideo bekommen würde. Die Fans auf der SEMA konnten sich an dem PS-Monster kaum satt sehen.
Bild: Helmut Werb
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Und darauf warten alle: Dass Ken Block wieder Donuts dreht und die Reifen qualmen lässt. Diesmal auch um einen fahrenden Polizeiwagen herum, wie man es mit anderen Autos aus früheren Videos kennt.
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Nach der Szene mit dem Polizei-Donut wird kurz an die (1994 in LA geschehene) Verfolgungsjagd mit dem Footballspieler und Filmstar O.J. Simpson erinnert, indem ein von drei Polizeiautos verfolgtes weißes SUV gezeigt wird.
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Und die Hubschrauber-Aufnahmen machen in ihrer Monumentalität alles wieder wett, was der etwas zu mickrig ausgefallene Gymkhana 6 zu wünschen übrig gelassen hatte.
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Ebenso mit von der Partie: Ein kurzer Auftritt - inklusive Bruce-Lee-Statue - in Chinatown, allerdings mit sehr geringfügig qualmenden Reifen. Ob es an kalten Pneus oder dem gepflasterten Untergrund lag?
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Auf den schnurgeraden Beton-Flussbetten des L.A. River, der im Sommer eher staubig als nass ist, lässt Ken Block den "Hoonicorn_RTR" ordentlich galoppieren.
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Und so sieht das dann in der Totale aus. Fast ein bisschen wie in der Prärie, wenn die Siedler die Planwagen von weitem kommen sahen. Nur die rostigen Brücken im Hintergrund stört das Bild im Kopf.
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Immer schön qualmig bleiben: Ken Block beim Driften im LA River.
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Immer perfekt ausstaffiert: Natürlich präsentiert Ken Block zum Video auch eine Modelinie inklusive schicker Accessoires wie dem Bandana mit 43-Totenkopf-Logo, das er hier vor dem Gesicht trägt. Zählen Sie außerdem mal, wieviele GoPro-Kameras sie entdecken können. Die sind nicht nur wegen der vielen guten Aufnahmen überall montiert, sondern auch, weil sie Sponsor des Videos sind.
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So geht's los: In einer zweilichtigen Garage steht der Mega-Mustang im Dunkeln herum, bis Ken Block den Schlüssel dreht und ihn ...
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... mit standesgemäß qualmenden Reifen ...
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... buchstäblich von der Kette (im Bild unten zu sehen) lässt. Vielleicht macht er es auch nur, um zu zeigen, dass der Mustang wirklich Allradantrieb hat.
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Und dann geht es raus auf die (sicherheitshalber mit Polizeiautos abgesperrte) Straße. Gute Fahrt, Ken!