Hyundai beim 24-h-Rennen am Nürburging
Zwischen Büro & Rennstrecke

Ob im Anzug oder im Rennoverall: Hyundai-Geschäftsführer Markus Schrick gibt immer alles. Jetzt tritt er erstmals beim 24-h-Rennen am Nürburgring an.
Bild: Hyundai / Alfred Harder / Dirk Reiter
- Sascha Höpfner
Es ist ein großer Raum im fünften Stock der deutschen Hyundai-Zentrale in Offenbach. Von zwei bodentiefen Fensterfronten scheint das Sonnenlicht auf den gut gefüllten Schreibtisch. An der Wand hängen zwei Rennfotos von der Nordschleife. Gegenüber stehen auf einem kleinen Regal Modellautos und Pokale. In seiner Schaltzentrale hat Markus Schrick (53), Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland, alle wichtigen Dinge stets im Blick. Neben Absatzzahlen und Entwicklungsdiagrammen ist das der Rennsport. Denn Schrick ist Motorsportler mit Leib und Seele. „Als ich das erste Mal Rennen gefahren bin, ging für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung“, schwärmt er. Das war 2004 im Toyota Yaris Cup. Heute lebt Schrick diesen Traum, wenn auch nur in Teilzeit. Auf der Nürburgring Nordschleife steuert er einen 230 PS starken Hyundai Veloster Turbo.
Wunsch geht in Erfüllung

Zwei Bilder - Kontrast pur: Schrick im Anzug in seinem Büro...
Physisch & im Kopf fit
Dafür nimmt Schrick auch die Strapazen im Vorfeld in Kauf. Neben einem umfangreichen Lauftraining sowie dem Theorie-Studium der Nordschleife absolviert der Hyundai-Deutschland-Boss sogar Trainingseinheiten auf dem heimischen Sofa, womit er sich an das Tragen des Helms gewöhnt. Auch zahlreiche Testfahrten im Serienauto nach Feierabend gehören zur intensiven Vorbereitung. „Nur wenn man physisch fit ist, ist auch der Kopf fit“, erklärt Schrick. „Das gilt übrigens auch fürs Arbeitsleben.“ Der Mann muss es wissen. Denn 75 Arbeitsstunden pro Woche sind bei ihm keine Seltenheit. Und dennoch schafft es der Renn-Chef seinen Trainingsplan in der spärlichen Freizeit umzusetzen.
Das Handy bleibt aus

... und im Rennoverall bei der Datenanalyse in der Boxengasse
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