Hyundai bringt ein Sportmodell des i20 auf den Markt. Neu sind der Einliter-Turbomotor, 18-Zoll-Felgen und ein sportiverer Look.
Der Hyundai i20 Sport steht auf großem Fuß. Für das Sportmodell gibt es 18-Zoll-Superturismo-GT-Felgen von OZ Racing.
Auf Wunsch gibt es das Sondermodell Hyundai i20 Sport mit grauen und blauen Zierstreifen.
Bild: Werk
Weitere optische Retuschen umfassen die modifizierte Frontschürze und die überarbeiteten Seitenschweller. Am Heck gibt es einen angedeuteten Diffusor und einen zweigeteilten Dachkantenspoiler. Unter der Haube arbeitet ein komplett neuer Dreizylinder mit Turbo. Der Einlitermotor leistet 120 PS und ein maximales Drehmoment von 172 Nm und soll dabei nur 4,8 Liter verbrauchen. Der i20 Sport ist nur mit einem handgeschalteten Sechsganggetriebe und in der Farbe "Polar White" erhältlich.
Wer etwas Farbe ins Spiel bringen will, ordert die optionale blauen und grauen Zierstreifen für Motorhaube, Kotflügel, Türen, Dach und Spiegel. Das Sondermodell ist ab sofort für 19.990 Euro bestellbar. Die ersten Exemplare des Hyundai i20 Sport stehen ab Frühjahr 2016 beim Händler.
Gebrauchter Hyundai i20 im Test
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Wie gut ist der Hyundai i20 als Gebrauchter? AUTO BILD hat ein Modell aus dem Jahr 2009 unter die Lupe genommen und erklärt, worauf man beim Kauf achten sollte.
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Unser Testwagen ist ein 1.4-Benziner mit einer Laufleistung von 76.297 Kilometern. 5950 Euro soll er kosten.
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Viel Hartplastik, aber der Innenraum ist tadellos in Schuss. Unser i20 kommt mit Komfortpaket und hat somit Klimaanlage und beheizte Außenspiegel an Bord.
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Schweißtreibend: Die Sitzbezüge sind eher atmungspassiv. Im Sommer hilft ein Handtuch.
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Zeit für die Probefahrt. Es gab den Korea-Knirps auch mit 78 PS. Doch der kleine Benziner ist ebenso müde wie durstig. Sparfüchse wählen den 1,6-Liter-Diesel, der nippt weniger als fünf Liter und macht 190 km/h. Unser 1.4-Benziner ...
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... leider nicht: 101 PS soll er haben, wir haben sie nicht gefunden.
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Der i20 schnurrt brav, wirkt aber lustlos. Dazu kommt die gefühllose Lenkung. Dafür ist das Fahrwerk harmonisch abgestimmt. Dank ESP marschiert er gutmütig durch schnelle Kurven. Der Schleuderschutz ist Serie.
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Was fehlt? Die Modellpflege. Sie kam im Sommer 2012 und brachte den Motoren mehr Leistung sowie Front und Heck neue Schürzen.
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Fazit der Probefahrt: Das Auto zieht leicht nach rechts, Klima funktioniert nicht. Die Antwort vom Händler: "Ich habe den Wagen in Kommission, aber das machen wir noch. Und beim Preis komme ich Ihnen entgegen." Na also.
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Eine weitere gute Nachricht für Sparfüchse: Mit dem nahenden Modellwechsel gehen die Preise noch mal nach unten. Freie Auswahl garantiert.
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Wo macht der gebrauchte i20 Zicken? Als Neuwagen überzeugt er mit guten Ergebnissen in Vergleichstests. Doch bei der Langzeitqualität ist Luft nach oben. Beispiel: Der Motorraum ist unten unverkleidet. Folge: Spritzwasser lässt Kupplungsnehmerzylinder und -leitungen rosten.
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Rückrufe gab es auch: Stahlräder wurden wegen eines falsch sitzenden Ventillochs und Schlauchschellen am Kühlkreislauf getauscht. Der große Bruder iX20 wurde wegen festgerosteter Handbremsen zurückgerufen.
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Nach fünf Jahren fast normal: Rostblasen am Scheibenrahmen hinten. Die Reparatur ist aufwendig, aber notwendig. Ab 500 Euro ist man dabei.
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Der i20 markiert gerne sein Revier: Motorölverlust ist immer wieder Grund für Durchfaller bei der Hauptuntersuchung. Ein weiterer Schwachpunkt ist die schwache Batterie. In der ADAC-Pannenstatistik landet der kleine Hyundai deswegen hinten.
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Immer einen Check wert ist die Achsaufhängung. Kleinwagen sind für die City gebaut, beim "Bordsteinparken" leiden leider die Gelenke.
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Schleichende Gefahr: Noch rostet nur die Halteschelle. In zwei Jahren trifft es dann die Bremsleitung.
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Nicht normal, passiert aber: Nach einem Aufsetzer ist der Vorschalldämpfer bei unserem Kandidaten gestaucht.
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Fazit: Es muss ja gar kein VW Polo sein. Auch andere Marken bieten schöne Modelle. Optisch haben die Koreaner längst aufgeholt. Auch technisch muss sich der Hyundai i20 nicht verstecken. Nur bei der Qualität gibt es noch Verbesserungspotenzial.