Mitten durch ein Tigerreservat – und trotzdem Vollgas? Genau das war auf einem Abschnitt des National Highway 45 in Indien lange Realität. Die Folge: immer wieder Wildunfälle, teils mit seltenen Tieren. Jetzt greift die Straßenbehörde zu einer einfachen, aber auffälligen Maßnahme.
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Auf rund zwei Kilometern im Veerangana-Durgavati-Tigerreservat im Bundesstaat Madhya Pradesh hebt sich die Fahrbahn plötzlich deutlich vom restlichen Straßenbild ab. Die rote Beschichtung ist nicht nur optisch auffällig, sie ist auch leicht erhöht. Beim Überfahren entstehen spürbare Vibrationen. Der gewünschte Effekt: Autofahrer gehen automatisch vom Gas, ohne dass zusätzliche Kontrollen nötig sind.

Warnschilder waren nicht ausreichend

Der Hintergrund ist ernst. In dem Gebiet leben neben Tigern auch Hirsche, Affen und andere Wildtiere. Gerade bei Dunkelheit oder in unübersichtlichen Abschnitten kam es in der Vergangenheit regelmäßig zu Kollisionen. Klassische Warnschilder zeigten offenbar nur begrenzte Wirkung.
Nicht nur die Farbe, sondern auch die Beschaffenheit und die leichte Erhöhung der neuen Markierungen sollen für mehr Aufmerksamkeit und Sicherheit sorgen!
Bild: YouTube/Brut India
Die rote Fahrbahn ist deshalb nur ein Teil eines größeren Konzepts. Entlang des rund zwölf Kilometer langen Waldabschnitts wurden zusätzlich Zäune errichtet. Mehr als 20 Unterführungen sollen Tiere gezielt unter der Straße hindurchleiten. Ziel ist es, den direkten Kontakt zwischen Verkehr und Wild möglichst zu vermeiden.

Bereits erste positive Auswirkungen

Ob die Maßnahme langfristig wirkt, wird sich erst zeigen. Klar ist aber: Die Kombination aus optischer Warnung, haptischem Effekt und baulicher Trennung geht deutlich weiter als einfache Tempolimits. Für Autofahrer bedeutet das vor allem eins: Fuß vom Gas – sonst wird es hier schnell gefährlich.
Erste Stimmen im YouTube-Video des Kanals Brut India zeigen, dass Fahrer bereits deutlich aufmerksamer unterwegs sind, sobald sie die roten Markierungen sehen. Zu schnell zu fahren ist ohnehin kaum möglich – dann beginnt das Fahrzeug spürbar zu vibrieren.