IndyCar: Serienchef mit Strategie
Comeback in Deutschland?

Das Oval am Lausitzring soll modernisiert werden, Gespräche über eine IndyCar-Rückkehr laufen. Serien-Chef Mark Miles verrät ABMS die Kalenderpläne.
Bild: Picture-Alliance
- Michael Zeitler
Der Lausritzring wird für immer in die Geschichte der IndyCar eingehen. Hier hatte Alessandro Zanardi 2001 seinen fürchterlichen Unfall, bei dem er beide Beine verlor. Nun soll das Horror-Oval modernisiert und die IndyCar oder NASCAR an Bord geholt werden.
IndyCar-Serienchef Mark Miles bestätigte beim Auftakt in St. Petersburg Mitte März gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT, dass zwei internationale Events geplant sind: „Ich würde gerne direkt nach dem Super Bowl in der zweiten Februar-Woche zwei internationale Rennen abhalten.“

2001 machten die IndyCars auf dem Lausitzring Halt
Besseres Wetter gibt es in Deutschland im September, wenn die IndyCar in die Winterpause geht. Doch von einer Verlängerung hält Miles nichts: „Die Realität ist, dass wegen dem Start der Football-Meisterschaft Anfang September die TV-Quoten um 30 Prozent einstürzen. Wir wollen gerade die Quoten steigern, wieso sollten wir also in einer Zeit fahren, wo wir schon vorher wissen, dass die Zahlen fallen?“

IndyCars: Ein begehrtes Produkt mit Export-Potenzial
Am Wochenende gastierte die IndyCar auf dem Kurzoval in Phoenix. Tabellenführer Juan-Pablo Montoya hatte genauso einen Reifenschaden, wie auch sein Penske-Teamkollege Hélio Castroneves. Beide wurden so um die Chance auf den Sieg gebracht. Der ging an Titelverteidiger Scott Dixon. Nach zwei zweiten Plätzen in den ersten zwei Rennen übernahm Simon Pagenaud die Tabellenführung.
Die Reise wurde unterstützt von ESPN.
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