Mit einer neuen Überwachungstechnik will Österreich den Kampf gegen Mautsünder verstärken: Ab Ostern 2008 sollen auf den Hauptreiserouten (Rheintalautobahn, Inntalautobahn) zehn mobile Kamerasysteme Nummernschilder und Windschutzscheiben von vorbeifahrenden Autos abtasten – und Alarm schlagen, wenn keine Vignette angebracht ist. Das meldet der ADAC. Bei Vestößen werde eine Ersatz-Maut in Höhe von 120 Euro fällig. Wer nicht zahlt, riskiere eine Geldbuße zwischen 300 und 3000 Euro. Zwar beträgt die "Pickerl"-Quote laut dem österreichischen Autobahnbetreiber Asfinag bereits jetzt 98 Prozent. Jede der zehn Kameras soll die Maut-Einnahmen aber um weitere ein bis zwei Millionen Euro im Jahr steigern. Im Visier seien vor allem deutsche Touristen.